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Schenefelder Tageblatt

13. Dezember 2017 | 12:33 Uhr

Schenefeld : Schulen setzen auf Modernität

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schenefeld investiert in die IT-Ausstattung seiner Bildungseinrichtungen; alle Klassenräume sollen Internetzugang erhalten.

shz.de von
erstellt am 24.Nov.2015 | 18:10 Uhr

Schenefeld | Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) mahnte vergangene Woche im Sitzungssaal des Schenefelder Rathauses während einer Veranstaltung zum Thema „Bildung 2.0“: Es werde zwar immer nur im Zusammenhang mit Brücken und Straßen von einem Investitionsstau gesprochen, aber auch im Bildungsbereich sei er enorm. Die anwesenden Lehrer gaben ihr Recht: Sie seien bereit, den Weg in die digitale Zukunft einzuschlagen – aber schlicht, die Ausstattung fehle.

Schenefeld geht dieses Problem an. Die Schulen sollen den Sprung ins digitale Zeitalter schaffen. Kurz vor den finalen Haushaltsberatungen stockte die Politik die Ausgaben für die Bildungseinrichtungen deshalb noch einmal auf. Laut CDU werden zusätzlich zum Schulbudget 480  000 Euro in die Schulen investiert.

Die Mittel sind vor allem für die Verbesserung der IT-Standards gedacht. Denn Schenefelds Schulen setzen auf Modernität. 2016 soll auch die Gorch-Fock-Schule verkabelt werden, so dass dann erstmals alle vier Schulen in allen Räumen Internetzugang haben.

Außerdem sollen mehr Whiteboards angeschafft werden: Beide Grundschulen erhalten zusammen 13 digitale Tafeln, für das Schulzentrum werden acht angeschafft. Die modernen Lerngeräte schlagen im Haushalt mit mehr als 100  000 Euro zu Buche.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Karsten Güllich, kommissarischer Leiter der Gemeinschaftsschule Achter de Weiden. „Wir haben ein ausführliches und umfassendes Medienkonzept vorgelegt.“ Die Stadt sei sehr bemüht, aber die Maßnahmen seien auch „dringend notwendig“, mahnt Güllich. Digitales Lernen, das geht nur unter den bestimmten Voraussetzungen.

Die Schenefelder CDU machte in diesem Zusammenhang in einer Mitteilung noch einmal deutlich, dass die Schulen und Kindertagesstätten auch im kommenden Jahr auf ihrer Prioritätenliste ganz oben stehen – parallel zu den Maßnahmen, die entsprechend der Flüchtlingssituation ergriffen werden müssen.

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