G20-Gipfel : Schüler haben dank HSV Kontakt mit Kanada

Interkulturell interessiert: Jason (links), und Kim waren gemeinsam mit Lehrer Markus Ruprecht bei der offiziellen Vorstellung des Projekts im Hamburger Volksparkstadion dabei.
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Interkulturell interessiert: Jason (links), und Kim waren gemeinsam mit Lehrer Markus Ruprecht bei der offiziellen Vorstellung des Projekts im Hamburger Volksparkstadion dabei.

Gemeinschaftsschule Achter de Weiden macht beim Projekt Schools4Tomorrow mit.

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07. März 2017, 00:00 Uhr

Schenefeld | In der Klasse 9c an der Gemeinschaftsschule Achter de Weiden in Schenefeld steht in den kommenden Monaten Kanada im Mittelpunkt. Grund ist die Teilnahme an dem Projekt „Schools4Tomorrow“ der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“. Die 9c ist die einzige Klasse aus dem Kreis Pinneberg, die dabei ist.

Anlass für das Projekt ist der G20-Gipfel, der am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfindet. „Der Hamburger Weg“ nutzt diesen Gipfel, um im Rahmen eines Schulprojekts Jugendlichen internationale Kontakte zu vermitteln. Klassen aus den Jahrgangsstufen neun bis zwölf repräsentieren ab Anfang März 2017 ein zugeteiltes G20-Land und entwickeln länderspezifische Positionen und Perspektiven in Austausch mit Organisationen und einer Partnerschule. Zu den Teilnehmern gehört auch die 9  c aus der Gemeinschaftsschule Achter de Weiden, die sich mit dem nordamerikanischen Land beschäftigt. Der Austausch soll den Schülern dabei helfen, über den Tellerrand zu blicken. „Politische Bildung kann gar nicht früh genug beginnen“, sagte HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen während der Vorstellung von „Schools4 Tomorrow“ im Hamburger Volksparkstadion.

„Wir sind stolz, dass wir bei diesem Projekt dabei sein dürfen“, erklärte Markus Ruprecht, der in Schenefeld Geschichte- und Wirtschaftspolitik unterrichtet. Seine Schüler freuen sich, dass die HSV-Stiftung ihnen Kanada zugewiesen hat. Auch, weil das Land gerade erst im Blickpunkt stand, als Kanadas Premierminister Justin Trudeau Hamburg besuchte.

Die Schenefelder erarbeiten nun ein eigenes Communiqué, das sich mit den Themen Stabilitätssicherung, Zukunftsfähigkeit und Verantwortung befasst – und zwar aus kanadischer Sicht. Um die Arbeit zu erleichtern, wird ihnen eine Partnerklasse aus „ihrem“ G20-Land zugeteilt. Der Austausch nach Übersee wird durch eine vom HSV eingerichtete digitale Plattform unterstützt. Auf dieser können Dokumente hochgeladen und Mails versendet werden. Auch die direkte Kommunikation über Skype ist bei dem Projekt möglich. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen alle beteiligten Schulen am 29. und 30. Juni im Volkparkstadion vor.

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