Kommunalwahl : Schmitz bleibt Spitzenkandidat bei den Schenfelder Grünen

Die Grünen können sich nicht über mangelnde Unterstützung beschweren. Gestern kam Gerd Schwarz (Zweiter von links) als neues Mitglied dazu.
Die Grünen können sich nicht über mangelnde Unterstützung beschweren. Gestern kam Gerd Schwarz (Zweiter von links) als neues Mitglied dazu.

Insgesamt haben sich 21 Kandidaten für den 6. Mai aufstellen lassen.

shz.de von
19. Januar 2018, 12:00 Uhr

Schenefeld | Die Grünen in Schenefeld stehen weiterhin hinter ihrem Fraktionsvorsitzenden Mathias Schmitz. Dementsprechend hat er den Listenplatz 1 während der Mitglieder- und Wahlversammlung für die anstehende Kommunalwahl am 6. Mai am Mittwochabend bekommen. Über mangelnde Bereitschaft der Ortsvereinsmitglieder, die Politik mitzugestalten, können sich die Grünen nicht beklagen: Es gibt mehr Kandidaten als Wahlkreise. 21 Personen ließen sich aufstellen.14 Wahlkreise gibt es. Schmitz blickte im Lustis zurück auf die vergangenen sieben Jahre. Seit fünf Jahren sitzt der Schenefelder für die Grünen in der Ratsversammlung. „Wir haben eine Menge geschafft“, bilanzierte er. Bemerkenswert befand der Fraktionschef, dass die Grünen sich zwar in Sachfragen auch gestritten haben, jedoch immer eine Geschlossenheit nach außen gezeigt hätten. Schmitz bedankte sich für das Vertrauen. „Es hat Spaß gemacht.“ Der Vorstand wurde schließlich einstimmig entlastet. „Ich liebe euch“, sagte Schmitz erfreut.

Mehrere Veranstaltungen der Grünen hätten zu politischen Veränderungen geführt, führte er aus. Keine Fraktion habe so viele Anträge in den Ausschüssen gestellt. Die Statistik, die er präsentierte, zeigte tatsächlich einen deutlichen Abstand. Die Grünen hatten fast so viele Anträge wie die anderen Fraktionen zusammen.

Auf den Kommunalwahlkampf seien die Grünen gut vorbereitet, sagte Schmitz. In der vergangenen Wahlperiode sei seine Partei die „erfolgreichste Fraktion“, bei der er mitgearbeitet habe. Dennoch sei noch einiges zu tun: Grünpflege, Naturschutz, Energie seien die anstehenden Themen. Dem Titel „energieeffiziente Kommune“ müsse die Düpenaustadt erst noch gerecht werden. „Hier in Schenefeld hampeln wir rum und wissen nicht wie wir eine Photovoltaikanlage aufs Dach des Forums kriegen“, kritisierte der Grünen-Chef.

Am Donnerstag zeigte sich Schmitz zufrieden mit der Mitgliederversammlung: „Ich denke, wir werden mit einem sehr guten Wahlprogramm, dem besten personellen Angebot und einer sehr klaren Zielsetzung in die Wahl gehen: Wir wollen zulegen und Nummer zwei werden. Zuletzt trennten uns noch 400 Stimmen und ein Sitz im Rat von diesem Ziel.“ Dies sei zwar ambitioniert, aber auf der Grundlage der Bilanz und des Angebots machbar.

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