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Schenefelder Tageblatt

20. Oktober 2017 | 20:57 Uhr

"Schenefelds Storchenvater" ist tot

vom

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Die Familie, Freunde und Weggefährten trauern um Gerhard Schweigardt. Er ist am 10. Mai im Alter von 74 Jahren gestorben. Schweigardt hatte sich jahrzehntelang für den Umwelt- und Naturschutz engagiert. Der Tier- und Naturfotograf arbeitete unter anderem in der BUND-Arbeitsgruppe Storchenschutz mit. Ihm gelangen eindrucksvolle Aufnahmen der Tiere, die ihm auch den Beinamen "Schenefelder Storchenvater" einbrachten.

Sein Wirken für den Umweltschutz belohnte die Stadt Schenefefeld 1983 mit der Verleihung des Umweltschutzpreises. Die Jury befand damals, dass Schweigardts Arbeit dazu beigetragen habe, das Umweltbewusstsein bei Schenefelder Bürgern, Vereinen und Verbänden zu stärken. Aus dem Umwelt-, dem Kultur- und dem Sportpreis ist später der Ehrenpreis der Stadt entstanden.

Der Schenefelder Tierfotograf hatte sich unter anderem durch die Erforschung und dokumentarische Erfassung der ökologischen Zusammenhänge in den Elbmarschen einen Namen gemacht. Zuletzt hatte der gelernte Maler und Lackierer, der 1939 in Blankenese geboren wurde, mit Helga Kuhlmann aus Hamburg an einem Fachbuch über UV-Fotografie gearbeitet.

Seit Jahren war Schweigardt auch als Dozent an der Schenefelder Volkshochschule tätig. "Er war ein sehr netter und engagierter Kollege. Wir haben sehr gern mit ihm zusammengearbeitet", sagte gestern VHS-Chefin Ramona Knust. Der Schenefelder hatte kostenlose Lichbildvorträge für Senioren gehalten. Es ging natürlich um Fotografie, um Natur und Mineralien.

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