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Schenefelder Tageblatt

18. August 2017 | 13:08 Uhr

Schenefelds schöne Seiten sehen

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Ausstellung Frank Grünberg präsentiert im „Stadtzentrum“ mehr als 150 Fotos von alten und neuen Gebäuden

Schon beim Aufbau am Sonntag blieben die ersten Neugierigen stehen, studierten die Bilder, fragten neugierig bei Frank Grünberg nach. „Einer wollte wissen, ob die Häuser alle zu verkaufen sind.“ Grünberg lacht. Sind sie natürlich nicht.

„Alt trifft neu“: Der 69-Jährige präsentiert auf dem Marktplatz, im Herzen des Einkaufszentrums, mehr als 150 Fotografien von Häusern und markanten Gebäuden in der Stadt. Eine Woche ist die Ausstellung zu sehen.

Dass Ausstellungsort und Thema perfekt zueinander passen, zeigte sich schon gestern Morgen bei der offiziellen Eröffnung. Wie Magnete ziehen die Bilder die Besucher an. „Ich möchte den Schenefeldern zeigen, wie schön ihre Stadt ist“, betont Grünberg. Die Chancen stehen gut: Tausende von Besuchern sind täglich im „Stadtzentrum“ unterwegs.

Der Hobbyfotograf sorgte schon vor zwei Jahren mit der Bilderschau „Schenefelds schöne alte Häuser“ für Furore. 400 Besucher strömten damals ins Rathaus. „So attraktiv baut Schenefeld heute“: Um diesen Aspekt hat Grünberg sein Erfolgsrezept nun erweitert. „Es ist schön, wenn ich sehe, dass die Menschen stehen bleiben, diskutieren, etwas entdecken, was sie bisher noch nicht kannten“, betont er.

Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof bezeichnete die Ausstellung als „wundervolle Idee“. Die Zeiten, in denen Schenefeld eher den Ruf einer Schlafstadt hatte, seien längst vorbei. „In Schenefeld gibt es viele schöne Ecken zu entdecken“, sagt die gebürtige Schenefelderin.

Ein dickes Dankeschön in Richtung Grünberg gab es auch von Centermanagerin Corina Schomaker. Von ihr war der Vorschlag gekommen, die Ausstellung aus dem Jahr 2014 zu ergänzen, um den großen Marktplatz auszufüllen. Also zog Spaziergänger Grünberg mit seiner Kamera wieder los, quer durch das Stadtgebiet, mit offenen Augen. „Natürlich ist die Bildauswahl auch Geschmackssache“, betont Grünberg. Er lebt selbst erst seit sieben Jahren in der Kleinstadt vor den Toren Hamburgs und hat sein Schenefeld durch die Fotoprojekte auch neu und anders kennen gelernt.

Wohnen, Gewerbe, Soziales: Unter diesen Überschriften hat der Fotograf die jüngere Stadtgeschichte abgelichtet, unter anderem das Trauerzentrum am Dannenkamp und das XFEL-Gelände an der Holzkoppel.

101 Fotos zeugen vom attraktiven Schenefeld, 63 vom schönen, alten Schenefeld. Zusammen nehmen sie die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Architektur. Grünberg ist während der Ausstellung vormittags für zwei Stunden vor Ort, um Fragen zu beantworten. Die Fotos verkauft er auch – drei Euro das Stück. Der Erlös soll an den Verein Kräla-Treff fließen.

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erstellt am 21.Jun.2016 | 16:18 Uhr

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