Schenefelds Nacht der Talente

Malte Benfeldt (von links), Bozo Richter und Aleks Jovic von den Nunchucks spielten im JUKS  Songs wie „Little black submarines“ von The Black Keys.
1 von 4
Malte Benfeldt (von links), Bozo Richter und Aleks Jovic von den Nunchucks spielten im JUKS Songs wie „Little black submarines“ von The Black Keys.

Tolle Veranstaltung im JUKS mit 250 Besuchern

shz.de von
01. April 2014, 10:21 Uhr

Eine Einradfahrende Geigenspielerin, 15 Samba-AG-Teilnehmer und eine anatolische Gitarrengruppe: Während der erstmals vom Kinder- und Jugendbeirat (KJB) organisierten Talentnight wurde den 250 Zuschauern einiges geboten. Insgesamt gab es 16 Auftritte von Einzeldarstellern und Gruppen. Das Spektrum war breit gefächert und reichte von Instrumentalmusik über Hip Hop bis hin zu Artistik. „Das Engagement der Mitglieder des KJB ist ganz toll“, freute sich JUKS-Mitarbeiter Jörg Wilcke. Die Jugendlichen übernahmen nicht nur organisatorische Aufgaben, sondern moderierten auch die Show.


Keine Jury, keine Sieger


Für viel Applaus und Bewunderung sorgte der Auftritt der Schwestern Maria (17) und Kamila (14) Dörfler. Maria kurvte auf dem Einrad auf der Bühne umher, während sie ihre Stücke vortrug. Begleitet wurde sie dabei von ihrer Schwester Kamila auf dem Klavier. Beide Schülerinnen des Gymnasium Schenefeld haben für ihren Auftritt etwa einen Monat geübt. Begeistert von dieser Darbietung zeigte sich Musiklehrer Peter Seelig. „Das war ein beeindruckender Auftritt“, sagte Seelig. Er selbst sorgte zuvor mit seiner Samba AG für ausgelassene Stimmung unter dem jugendlichen Publikum.

Insgesamt übernahmen die Schenefelder Gymnasiasten zwei Drittel der gebotenen Auftritte. Viel Applaus gab es aber auch für die Sängerin Annelie von der Gemeinschaftsschule. Sie glänzte mit den beiden Lena-Songs „Good news“ und „Curiosity“. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dabei zu sein“, sagte Annelie.

Sehr gut an kam auch der Auftritt von Jochen Ziehmann mit seinen Kindern Marie (11) und Fabian (6). Der gitarrenspielende Vater präsentierte mit seinen für den Gesang zuständigen Kindern Lieder von Adel Tawil. „Wir wurden aber gefragt, ob wir auftreten“, entschuldigte sich der Vater fast für ihren Talent-Beitrag.

Das Spektrum rundeten weitere professionelle Auftritte wie etwa von Nina Peters & Co., Nunchucks sowie Silas & Jerry ab. „Es ist eine tolle Chance, hier auftreten zu dürfen“, freute sich Silas, der gemeinsam mit Jerry Blues- und Funk-Eigenkomposition vortrug. Sein Traumberuf ist „auf jeden Fall Musiker“. Viereinhalb Stunden zog Schenefelds Talentschuppen das Publukum in seinen Bann. Die Talentnight war kein Wettbewerb. Es gab keine Jury, keinen Sieger, keine Verlierer. Jedes Talent erhielt eine Tafel Schokolade. Der Erlös aus der ersten Talentnight kommt dem in den Herbstferien angebotenen Projekt „Kinderspielstadt Jukshausen“ zugute.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen