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Schenefelder Tageblatt

11. Dezember 2017 | 15:06 Uhr

Schenefelds Dächer sind tabu

vom

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Private Investoren erhalten in Schenefeld in Zukunft eine Abfuhr - wenn sie Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden errichten wollen. Das hat der Energieausschuss beschlossen. Der Plan eines Investors, auf dem Dach des Schulzentrums eine Anlage - hier könnten 1598 Module installiert werden - zu errichten, ist damit gescheitert. Die Stadt will die Option, die Flächen selbst zu nutzen, nicht aus der Hand geben.

Dabei geht es laut Bauamtschef Günter Leimert nicht darum, durch einen hohen Ertrag den Haushalt der Stadt zu sanieren. Ziel sei es viel mehr, regenerative Energie zu gewinnen. Diese sollte nicht ins Netz eingespeist, sondern vor Ort genutzt werden.

Auch beim Thema Beleuchtung will die Stadt selbst aktiv werden. Das Angebot eines Unternehmens, in allen städtischen Gebäuden auf LED-Lampen umzurüsten, wurde abgelehnt. Wenn sich eine solche Investition wirtschaftlich für eine Firma rechne, dann auch für die Stadt, war der einhellige Tenor.

Und es geht sogar schon los. Zurzeit werden drei Klas senräume am Gymnasium saniert. Ursprünglich waren neue konventionelle Lampen geplant. Auf Leimerts Rat hin kommen jetzt gleich LED-Lampen zum Einsatz. Sozusagen als Testballon.

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