Programmvorschau : Schenefelder Kunstkreis präsentiert sein Halbjahres-Programm

<p>Rosa Hipp stellt ihre Werke Anfang Februar im Schenefelder Rathaus aus. In ihrem Programm 'Rosa's Rot' zeigt die Künstlerin Collagen, Malereien und Monotypien.</p>
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Rosa Hipp stellt ihre Werke Anfang Februar im Schenefelder Rathaus aus. In ihrem Programm "Rosa's Rot" zeigt die Künstlerin Collagen, Malereien und Monotypien.

Die erste Ausstellung des Jahres ist „Twist and Turns“ von der Künstlerin Edith Steinmann und eröffnet am 26. Januar.

shz.de von
09. Januar 2018, 12:30 Uhr

Schenefeld | Im  Jahr 2018 liegt für Kunstinteressierte wieder ein prall gefüllter Terminkalender vor. Der Kunstkreis mit Ursula Wientapper (Foto) als Vorsitzende hat sich die Förderung von Künstlern zum Ziel genommen. Die Schenefelder dürfen sich auf abwechslungsreiche Ausstellungen im Rathaus, der Galerie und der Volkshochschule (VHS) freuen.  

Den Anfang für das erste Halbjahr 2018 macht dieses Jahr Edith Steinmann. Die Vernissage für ihre Ausstellung „Twists and Turns“ ist am Freitag, 26. Januar. Beginn ist um 18 Uhr. Mit der Ausstellung ihrer Malereien und Zeichnungen gastiert der Kunstkreis  für fünf Wochen in der VHS.

Als nächstes Veranstaltung präsentiert der Kunstverein am Sonntag, 4.Februar, ab 11 Uhr die Ausstellungseröffnung von Rosa Hipp. Die 1949 geborene  Künstlerin kann bereits Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Dänemark, Schweden und Deutschland vorweisen. Sie ist Kreisstipendiatin an der Sommerakademie Pentiment  der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Nun stellt sie  im Rathaus und der Galerie außer Collagen und Malereien in ihrem Programm „Rosa’s Rot“ auch Monotypien zur Schau. Inspiration für die gedrehten und gewundenen Motive ihrer neuen Werke fand Hipp während ihrer Malreise nach Skagen an der Nordspitze Dänemarks und der italienischen Toskana.

Auch junge Künstler werden in diesem Jahr wieder gefördert: Drei Kunststudentinnen feiern am Freitag, 23.Februar, ab 18 Uhr die Eröffnung ihrer fünfwöchigen Ausstellung mit Fotografien, Malereien und Zeichnungen. Eine interessante Ausfahrt  des Kunstkreises wird es am Sonntag, 18. März, geben. Ziel  ist die Kunsthalle zu Kiel mit dem expressionistischen Thema „Nolde und die Brücke“.

Feuer, Wasser, Erde, Luft und Licht

Die nächste  Kunstschau trägt den Namen „Schenefelder Aktivitäten“ und wird ab Sonntag, 8. April, 11 Uhr , sowohl im Rathaus  als auch in der Galerie  zu begutachten sein. In der  Mitgliederausstellung setzen sich Künstler zwei Wochen lang mit dem Thema „Innen – Außen“ auseinander. An demselben  Standort trifft sich der  Kunstkreis  am Montag, 23.April,  zur Jahreshauptversammlung. Beginn im Schenefelder Rathaus ist um  19.30Uhr

Spannend wird es in der Galerie am Freitag, 27.April. Denn um 18 Uhr wird die Vernissage  zu „Ein-Drücke“ von Rebekka Kaufmann gefeiert. Außer Malereien stellt Kaufmann den Besuchern für vier Wochen  einige ihrer speziellen Druckgrafiken  zur Schau. Unter dem Motto „Neue Mitglieder stellen sich vor!“ gibt es  am  Freitag, 1. Juni, um 18Uhr eine Kennenlernrunde mit neuen Künstlern und ihren Werken in der Galerie. Präsentiert werden Malereien und Collagen.

Beim nächsten sommerlichen Kunst-Event wird  die bereits in Paris bekannte Künstlerin Cäcilie Cichonski ihre Bilder von  „Das Fünfte Element“  in den beiden Hauptschauplätzen  Rathaus  und  Galerie vorstellen. Als Vernissage-Termin für die Hamburger Künstlerin ist  Sonntag,  8. Juli,  vorgesehen. Start ist um 11 Uhr.  Cichonski befasst sich  mit  Feuer, Wasser, Erde und Luft,  aber auch dem  Licht als „fünftes Element“. Dafür bevorzugt sie die großflächige, abstrakte Acrylmalerei in  Blautönen. Betrachter werden beim Anblick in eine „traumhafte, fantastische Welt hineingezogen“, kündigt Schriftführerin Gerda Freytag-Permien an.    Das Rathaus  befindet sich am Holstenplatz 3-5, die Galerie liegt im ersten Obergeschoss des  Schenefelder  „Stadtzentrums“. Die VHS hat ihren Standort im Osterbrooksweg 36.

Der Kunstkreis ist ein  Verein mit etwa 200 Mitgliedern, Vorsitzende ist Ursula Wientapper. Die Vereinigung gibt es seit 1973. Sie ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine sowie im Kreiskulturverband Pinneberg. Ziel ist, das Kulturspektrum zu erweitern, Künstler zu fördern und Kunst bekannter und verständlicher zu machen.

Der Verein bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit entweder  im zweijährigen oder im halbjährigen Rhythmus ihre Arbeiten  in einer Gruppen-Ausstellung zu zeigen. Außerdem erhalten junge Künstler die Möglichkeit, ihre Werke in einem kleineren Rahmen auszustellen. Zudem gibt es Lesungen und Vorträge sowie Ausfahrten zu Ausstellungen. Der Jahresbeitrag kostet 30 Euro pro Person, Ehepaare zahlen 45 Euro. Die Verantwortlichen sind an jedem letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr in der Galerie im „Stadtzentrum“ ansprechbar.

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