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Erst laufen, dann im Stadion feiern : Schenefelder Inklusionslauf und Kinderfest im Stadion Achter de Weiden

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Zahlreiche Besucher besuchen die Kombination von Schenefelder Inklusionslauf und Kinderfest im Stadion Achter de Weiden.

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2016 | 13:00 Uhr

Schenefeld | Der Geruch von Popcorn lag rund um das Stadion Achter de Weiden in Schenefeld in der Luft. Der Spielmannszug Schenefeld von 1987 spielte den Gospelsong „Down by the Riverside“. Gefühlte Volksfeststimmung herrschte am Sonnabend rund um die Sportanlage, auf der der zweite Schenefelder Inklusionslauf und das siebte Spielefest des Partnerclubs der Lebenshilfe stattfand.

„Man sieht aufgrund der Resonanz, dass das Konzept wie es jetzt ist, funktioniert“, sagte Christian Nahrwold vom Partnerlub der Lebenshilfe. Erstmals fanden die beiden Veranstaltungen an einem Tag und am gleichen Ort statt. „Wir wollten die Synergien nutzen und vor allem beim Minilauf sind wir quasi überrannt worden“, stellte der Organisator zufrieden fest. Mehr als 30 Kinder gingen an den Start. Bei den Erwachsenen waren es beim letzten Lauf des Tages 21 Starter – inklusive Rollstuhlfahrern.

„Uns ist einfach wichtig, dass jeder an diesem Lauf teilnehmen kann und soll“, sagte Nahrwold. Bis auch der letzte Läufer das Ziel erreicht hatte, wurde an der Strecke von den Cheerleadern der Wedel Satellites und dem Schenefelder Spielmannszug angefeuert. Zu den Startern gehörte auch der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck aus Haseldorf, der seine Zusage aus dem Dezember einlöste. Bei der Verleihung des Walter-Damm-Preises an Nahrwold für dessen Einsatz für Inklusion hatte Hölck seinen Start bei der zweiten Auflage des Inklusionslaufs zugesagt. „Wenn ich das zusage muss ich es auch einhalten“, sagte Hölck, der sich als Walker schnell im hinteren Feld zwischen den Rollstuhlfahrern eingereiht hatte.

„Die „Black Eagles“ präsentierten den Besuchern Elektrorollstuhlhockey am Stadion Achter de Weiden.
„Die „Black Eagles“ präsentierten den Besuchern Elektrorollstuhlhockey am Stadion Achter de Weiden. Foto: Fröhlig
 

Im Stundentakt waren Mini-, Kinder und Erwachsenenlauf gestartet worden. „So blieb reichlich Zeit, sich auch am Kinderfest zu beteiligen“, sagte Nahrwold. Insgesamt zwölf Vereine präsentierten sich rund um den Sportplatz Achter de Weiden. Fast den halben Platz hatte die Bogensparte der Uetersener Sportgemeinschaft abgesperrt. Sechs Sportler erläuterten den Besuchern den Umgang mit Pfeil und Bogen – und brauchten entsprechende Abstände zu den anderen Ausstellern, wenn die Pfeile mit mehr als 150 Kilometern pro Stunde in die Scheiben sausten. Emma Kamila Dörfler und Jördis Hansen von den Pfadfindern „Royal Rangers“ der Ansgar- und Josuagemeinden bereiteten über offenem Feuer Popcorn zu.

„Für Stockbrot ist es einfach viel zu warm und es dauert zu lange“, sagte Dörfler. Auf dem Schulhof präsentierten die „Black Eagles“ ihre Sportart Elektrorollstuhlhockey. Direkt nebenan hatte der VHH einen Bus aufgestellt, an dem sich Kinder und Erwachsene verewigen konnten. Dessen Halbwertszeit war allerdings gering. Denn vom Stadion Achter de Weiden führte der Weg direkt zum Betriebshof Osterbrooksweg in die Waschanlage. Anders soll es bei der neuen Kombi-Veranstaltung werden. „Es soll irgendwann eine Tradition sein“, sagte Nahrwold. Der nächste Termin sei bereits fixiert: Sonnabend, 10. Juni 2017. „Unseren Wunschtermin haben wir, müssen aber schauen wie die Baumaßnahmen rund um die Schule dann aussehen“, sagte Nahrwold. Im Stadtion soll Kunstrasen verlegt werden.

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