Theater : Schenefelder Gymnasium bringt „Momo“ auf die Bühne

In dem Kinderfilm von 1986 spielt Radost Bokel das Mädchen Momo. Mario Adorf mimt Nicola, ihren Freund. Der Streifen ist auf DVD oder Blu-Ray erhältlich. Jetzt bringt das Gymnasium Schenefeld die Geschichte auf die Bühne.
In dem Kinderfilm von 1986 spielt Radost Bokel das Mädchen Momo. Mario Adorf mimt Nicola, ihren Freund. Der Streifen ist auf DVD oder Blu-Ray erhältlich. Jetzt bringt das Gymnasium Schenefeld die Geschichte auf die Bühne.

Die Vorstellungen sind am Montag, 22. Januar, ab 11 Uhr und am Dienstag, 23. Januar, ab 19 Uhr.

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18. Januar 2018, 12:30 Uhr

Schenefeld | „Die Welt wird immer hektischer, die Menschen haben immer weniger Zeit. Das ist die Welt von Momo, einem kleinen Mädchen. Der Schriftsteller Michael Ende hat das Mädchen und die Welt frei erfunden – eine Welt, die sich gar nicht so sehr von der aktuellen unterscheidet.“ So kündigt das Gymnasium Schenefeld ihr neues Theaterstück an. Die Schüler bringen die berühmte Geschichte „Momo“ auf die Bühne des Forums des Schulzentrums, Achter de Weiden 30. Die Vorstellungen sind am Montag, 22. Januar, ab 11 Uhr und am Dienstag, 23. Januar, ab 19 Uhr.

Die 16 Schauspieler kommen aus den fünften bis siebten Klassen. Sie schlüpfen in insgesamt 40 Rollen. Hinter der Bühne wirken 15 Schüler aus den neunten und zehnten Klassen mit. In dem Stück geht es um das Mädchen Momo, das am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters lebt. Eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann. Denn sie hat eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört den Menschen zu und schenkt ihnen dadurch Zeit. 

Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt drei Euro. Ab Donnerstag beginnt der Vorverkauf. Karten gibt es der Abendkasse und vormittags im Sekretariat des Gymnasiums.

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