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Schenefelder Tageblatt

24. August 2017 | 11:28 Uhr

Statistik : Schenefeld wird immer sicherer

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Kriminalität ist seit Jahren rückläufig. Die Aufklärungsquote liegt bei 41,9 Prozent. 466 Tatverdächtige konnten ermittelt werden.

Schenefeld | 1218 Straftaten in 2013: Diese Zahl verursacht wahrlich keine Sorgenfalten auf der Stirn von Schenefelds neuem Polizeichef Matthias Lüdke. „In Schenefeld kann man sicher und beruhigt leben“, sagte der Polizeihauptkommissar nach dem ausführlichen Blick in die Kriminalitätsstatistik. Im fünften Jahr in Folge ist die Anzahl der Straftaten in Schenefeld zurückgegangen. Diesmal um 4,7 Prozent (minus 60 Fälle). Lüdke: „Es gibt keine Kriminalitätsschwerpunkte in der Stadt.“ Auch mit der Aufklärungsquote ist der Polizeichef zufrieden. Sie lag bei 41,9 Prozent und damit geringfügig über dem Wert von 2012 (40,5). 466 Tatverdächtige konnten die Kollegen ermitteln. 196 kamen aus Schenefeld, 130 aus der Nachbarstadt Hamburg. 110 Täter waren jünger als 21 Jahre, nur 35 waren älter als 60 Jahre.

Über eine Zahl stolperte Lüdke sofort: Es gab 2013 nur eine einzige Graffiti-Tat in Schenefeld (2012: 13). „Das ist herausragend und schön für das Stadtbild.“ Zum Vergleich: Quickborn registrierte im vergangenen Jahr 59 Graffiti-Schmierereien.

Ein besonderes Augenmerk gilt in Schenefeld – wie auch landesweit – den Einbrüchen in Wohnungen. 79 waren es 2013 und damit sieben mehr als im Jahr zuvor. Doch mit dem Anstieg kann Lüdke noch leben. Denn 2011 zählte Schenefeld mit 106 Taten landesweit zu einer Einbruchs-Hochburg. „Oft sind regelrechte Banden am Werk. Sie kommem von auswärts, schlagen zu und verschwinden dann wieder.“ Die Opfer blieben oft traumatisiert zurück. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich auch nur bei 7,1 Prozent.

Einen Anstieg der Straftaten verzeichnete die Polizei auch bei den Sexualdelikten (von sechs auf neun), bei den Fahrraddiebstählen (von 105 auf 159) und bei den Rauschgiftvergehen (von 33 auf 49). Weniger Straftaten im Vergleich zum Vorjahr registrierten die Beamten bei den Raubtaten (von 20 auf acht), bei den Körperverletzungen (von 115 auf 100), bei den Ladendiebstählen (von 92 auf 67), bei den Autoaufbrüchen (von 81 auf 70) und bei Widerstand gegen Polizeibeamte (von acht auf fünf).

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erstellt am 30.Mai.2014 | 10:00 Uhr

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