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Jetzt auch noch bienenfreundlich : Schenefeld will „Bienenfreundlichsten Kommune“ in Schleswig-Holstein werden

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Stadt möchte sich an landesweitem Wettbewerb beteiligen. Areal an der Düpenau soll als Bienenweide hergerichtet werden.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2015 | 12:30 Uhr

Schenefeld | In puncto Energie schickt sich Schenefeld dieser Tage an, bundesweit mustergültig zu sein. Auch die Adjektive familienfreundlich und grün heftet sich die Stadt gern ans Revers. Im Frühjahr 2016 könnte noch eine weitere Schenefelder Eigenschaft hinzukommen: bienenfreundlich. Die Kleinstadt vor den Toren Hamburgs könnte sogar zur „Bienenfreundlichsten Kommune“ Schleswig-Holsteins gekürt werden.

Fakt ist: Stadtplaner Ulf Dallmann hat vorgeschlagen, dass sich Schenefeld an dem gleichlautenden Wettbewerb beteiligt, der vom BUND Landesverband, dem norddeutschen Imkerverein und dem Netzwerk „Blühende Landschaften“ ausgerichtet wird. Ziel: die Lebensgrundlagen für Bienen in Dörfern und Städten zu verbessern und vor allem auch auf die Schutzbedürftigkeit von Wild- und Honigbienen hinzuweisen. Laut BUND gilt von den 296 in Schleswig-Holstein vorkommenden Wildbienenarten mehr als die Hälfte als gefährdet. Ein Grund seien der Rückgang von Blütenpflanzen und geeigneten Nistplätzen durch die Zerstörung wertvoller Lebensräume. „Das Projekt würde gut nach Schenefeld passen, wir könnten eine naturnahe Fläche in der Stadt schaffen“, sagt Dallmann. Ein passendes Areal hat er sich auch schon ausgeguckt. Östlich der Düpenau, direkt anschließend an das Neubaugebiet am Flaßbarg und direkt gegenüber vom neuen Kinderspielplatz in dem Wohngebiet befindet sich eine öffentliche Grünfläche. Dort könnten alte Obstbaumsorten angepflanzt werden. Unter ihnen wird dann eine blühende Bienenweide angelegt. Dallmann schlägt vor, dass Kitas und Schulen mit in das Bienenprojekt einbezogen werden. „Sie könnten Patenschaften für die Bäume übernehmen und Wildbienenhotels bauen.“ Seine Bienen-Idee wird Dallmann am Donnerstag, 8. Oktober, im Umweltauschuss im Rathaus vorstellen. Beginn: 19 Uhr. Die Politik muss das Wettbewerbsprojekt „Streuobstwiese und Bienenweide an der Düpenau“ absegnen. Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober. Dallmann: „Die ersten Bäume könnten noch in diesem Jahr gepflanzt werden.“

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