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Schenefelder Tageblatt

21. August 2017 | 05:09 Uhr

Energiesparen : Schenefeld packt der Ehrgeiz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Konzept: Politik will 20 bis 30 Prozent des Energieverbrauchs einsparen und sich als Musterkommune zertifizieren lassen.

Energieeffiziente Musterkommune: Magdeburg und Remseck haben ihr Zertifikate in der Tasche. Schenefeld als bundesweit dritte Musterkommune will 2015 nachziehen. Und die Stadt packt scheinbar der Ehrgeiz. Schenefeld will beim Energiesparen besser sein. Magdeburg will fünf Prozent des Energieverbrauchs einsparen, Remseck vier. „Viel zu wenig“, sagte Jochen Ziemann. Dem Grünen-Ratsherr schweben 20 bis 30 Prozent vor, die Schenefeld allein bei den öffentlichen Gebäuden erreichen möchte. „Für fünf Prozent brauchen wir nicht fünf Jahre arbeiten“, gab Ziemann die Richtung vor.

Die Politik drückt aufs Tempo: Im Fokus steht das Schulzentrum Achter de Weiden. Die Schulen in Schenefeld sind die größten Energiefresser. Das steht nach den bisher bereits erhobenen Daten fest (wir berichteten). Noch in diesem Jahr soll ein Energiekonzept auf den Weg gebracht werden. „Dafür gibt es Fördermittel“, betonte Ziemann. Er schwärmte von der energetischen  Sanierung  einer Grundschule in der 40000-Einwohner-Stad Löhne. Dort wurde der Energieverbrauch um 27 Prozent gesenkt. Die Schule wurde im November 2013 bei der zweitägigen Dena-Energieeffizienz-Konferenz  in Berlin ausgezeichnet. Vor Ort: Ziemann, Bürgermeisterin Christiane Küchenhof und  Projektkoordinatorin Martina  Schiller.  Energiesparen – das  geht nicht nur bei alten Gebäuden. Von Rathaus-Mitarbeiter Andreas Bothing kam der Vorschlag, auch bei Neubauten etwas zu tun. Wie berichtet, wird die Stadt den Waldorf-Kindergarten an der Lindenallee zu Ende bauen. Jetzt wird geprüft, ob durch eine alternative Energieversorgung oder durch einen Passivhaus-Standard die Energiekosten gesenkt werden können. Und was es kostet. Zurzeit geht die Stadt  für die „Biene Sonnenstrahl“ von Baukosten in Höhe von insgesamt 1,1 Millionen Euro aus.

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erstellt am 16.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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