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Schenefelder Tageblatt

14. Dezember 2017 | 09:19 Uhr

Schenefeld: Nabu fürchtet Kahlschlag

vom

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Ist wieder ein Waldstück in Schenefeld vom Kahlschlag bedroht? Der Naturschutzbund (Nabu) hat die Planungen der Stadt für die Neustrukturierung eines 9000 Quadratmeter großen Gewerbegrundstücks an der Altonaer Chaussee/Ecke Industriestraße abgelehnt. Der Besitzer soll bei einer Neubebauung mehr Spielräume erhalten. Laut Nabu-Chef Stefan Friedrich könnten dadurch wertvolle Waldflächen direkt an der Düpenau vernichtet werden. Er spricht von einem geschützten Biotop. Das sieht die Stadt anders.

Was den Nabu-Mitstreiter besonders wurmt: Die Stadtverwaltung will auf eine Umweltprüfung verzichten und die Änderung des Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren ermöglichen. Wie berichtet, waren zuletzt im Renaturierungsgebiet der Düpenau insgesamt 434 Bäume gefällt sowie zahlreiche Hecken und Büsche entfernt worden.

Von dem neuen Bebauungsplan könnte ausgerechnet der Grundstücksbesitzer profitieren, der sich bisher standhaft geweigert hat, der Stadt eine Teilfläche von 35 Quadratmetern zu verkaufen. Die benötigt die Stadt, um den geplanten Rechtsabbieger von der Altonaer Chaussee in die Industriestraße bauen zu können. Schenefeld strebt nun ein Enteignungsverfahren an. Der Rechtsabbieger war Teil der Baugenehmigung für den Anbau an das "Stadtzentrum".

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