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„Oh Tannenbaum...“ : Schenefeld kann Weihnachtsmarkt

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Bewährungsprobe für das neue Konzept am 5. und 6. Dezember. Stadt standen 25.000 Euro für Umsetzung zur Verfügung.

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2015 | 00:36 Uhr

Schenefeld | Lieber dichtmachen als so weiter machen: Für Schenefelds Weihnachtsmarkt läuteten schon die Totenglocken. Doch der Patient lebt – und soll ganz gesunden. 25.000 Euro hatte die Politik der Stadt zur Verfügung gestellt, um die Veranstaltung auf ganz neue Füße zu stellen. Das hat funktioniert. Schenefeld kann Weihnachtsmarkt, wird in Anlehnung an das Budendorf in Pinneberg ein Zeltdorf auf dem Holstenplatz aufbauen. „Unser Angebot ist verstärkt auf Kinder ausgerichtet“, sagt Kulturamtschef Axel Hedergott, der alle Fäden in seinen Händen hält. So wurde für den 5. Dezember mit Jörn-Uwe Wulf ein professioneller Märchenerzähler engagiert, der gleich dreimal mit seiner Harfe im Rathaus auftreten wird.

Die „Delvtown-Jazzmen“ werden sogar an beiden Tagen von Zelt zu Zelt ziehen und für musikalische Weihnachtsstimmung sorgen. Dazu tragen auch die Liedertafel Frohsinn, der Meissner Spielmannszug, die Bläsergruppe des Gymnasiums und der Schulchor der Grundschule Altgemeinde bei.

Auch wenn 2015 fast alles neu ist: In der Zeltstadt auf dem Holstenplatz werden sich wieder zahlreiche Schenefelder Vereine, Verbände und Parteien präsentieren, darunter die Tafel, der Glücksgriff, die Stadtbücherei, das Freiwilligen Forum, die Spiely, die CDU, die SPD, die OfS und auch die Schenefelder Rotarier. Letztere werden ihre traditionelle Tombola sogar an beiden Tagen anbieten.

„Die Teilnahme der Vereine und Verbände ist ein Alleinstellungsmerkmal für Schenefeld und unterscheidet uns von anderen Märkten“, betont Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. Nicht nur die Politik, sondern auch die Vertreter dieser Vereine und Verbände hatten sich dafür ausgesprochen, einen Neustart für Schenefelds in den vergangenen Jahren eher trostlosen Adventsmarkt zu wagen.

ZWEI TAGE Das Programm

Der Weihnachtsmarkt ist am Sonnabend, 5. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 6. Dezember, von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof wird am Sonnabend um 14 Uhr den Adventsmarkt offiziell eröffnen. Der Märchenerzähler tritt um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr im Rathaus auf. Die „Delvtown-Jazzmen“ sind drei Stunden vor Ort. Am Sonntag geht es um 12 Uhr mit Auftritten des Meissner Spielmannszugs und des Schulchors der Grundschule Altgemeinde los. Von 14 bis 16 Uhr liest Juks-Mitarbeiterin Alica Levenhagen Märchen vor. Die „Jazzmen“ sind drei Stunden vor Ort. Um 17 Uhr ist Schluss.

 

Zwei Tage, echte Weihnachtsmarktatmosphäre durch die einheitlichen Zelte, vielfältige Angebote und mehr Professionalität: Das sind die Kernpunkte des neuen Konzeptes. Die „Amateure“, die immer im Ratssaal ihre Arbeiten angeboten haben, mussten weichen. Dafür werden 15 Kunsthandwerker – zum Teil aus Schenefeld – ihre Produkte im Rathaus präsentieren. „Es ist ein feines, gehobenes Angebot“, sagt Hedergott. „Wir wollten bewusst etwas Neues ausprobieren.“ Die Besucher dürfen sich unter anderem auf Zeichnungen und Malerei, Silberschmiedearbeiten, Glas- und Strickdesign, Porzellanmalerei, Keramik, Modeschmuck und Imkerei-Produkte freuen. Das Konzept steht: Jetzt muss nur noch das Wetter am 5. und 6.    Dezember mitspielen.

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