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Knöllchen-Kooperation : Schenefeld hilft Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

"Win-Win-Situation": Der Schenefelder Hauptausschuss segnet die geplante Kooperation mit der Nachbargemeinde ab.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Wenn das Land abschließend sein Okay gibt, dann können Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof und ihre Halstenbeker Kollegin Linda Hoß-Rickmann ihre Unterschriften unter den Vertrag setzen. Denn der Schenefelder Hauptausschuss hat die „Knöllchen-Kooperation“ mit der Nachbargemeinde am Dienstagabend abgesegnet.

Schon ab dem Sommer soll es auch Falschparkern in Halstenbek an den Kragen gehen. Die Gemeinde wird den sogenannten ruhenden Verkehr in Zukunft selbst überwachen – und profitiert dabei vom Know-How Schenefelds. Seit vier Jahren verteilt ein Mitarbeiter des Ordnungsamts im Stadtgebiet „Knöllchen“. Im vergangenen Jahr waren es 3570. Die Einnahmen lagen bei 68. 000 Euro. 2012 zählte Schenefeld 3261 Verstöße. Die Einnahmen betrugen 74.000 Euro.

Laut Kooperationsvertrag wird Schenefeld eine neue Halbtagskraft einstellen, die in Halstenbek eingesetzt wird. Die Kosten in Höhe von zirka 20 000 Euro übernimmt die Gemeinde. Die Einnahmen aus Verwarn- und Bußgeldern werden im Verhältnis 60 (Halstenbek) zu 40 (Schenefeld) aufgeteilt. Die Stadt übernimmt dafür die vollständige Bearbeitung der Halstenbeker Fälle (Halteranfragen, Anhörungen, Aufenthaltsermittlungen, Bußgeldbescheide, Akteneinsicht). Unterm Strich entstehen Schenefeld keine zusätzlichen Kosten.

Geplant ist zudem, dass sich die beiden Außendienst-Mitarbeiter beider Kommunen im Krankheits- und Urlaubsfall gegenseitig vertreten. Bei Großveranstaltungen sollen sie sogar gemeinsam eingesetzt werden. Bürochef Melf Kayser spricht von einer klassischen „Win-Win-Situation“.

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