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Vier Klassen verabschiedet : Schenefeld feiert seine Abiturienten

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof nahm in ihrer Ansprache das Abimotto auf, „Abios Amigos – Zwölf Jahre Siesta – jetzt Fiesta“.

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erstellt am 10.Jul.2017 | 16:10 Uhr

Schenefeld | Am vergangenen Freitag erhielten die Abiturienten des Gymnasiums Schenefeld ihre Zeugnisse. Sie wurden ihnen bei der Entlassfeier durch ihre Klassenlehrer im Forum feierlich verliehen. Den Nachmittag eröffnete die Combo-Band mit dem Soul-Klassiker „Street Life“. Die Schulleiterin Carola Weber übernahm im Anschluss die Begrüßung und hielt die erste Rede. Zu Anfang beglückwünschte sie die Abiturienten im Namen einiger Lehrerkollegen aus Hamburg, für die es aufgrund des G20-Gipfels nicht möglich war, rechtzeitig zu kommen.

Sie ließ schmunzelnd den Abimarathon Revue passieren, den die Abschlussklassen veranstalteten. Dabei riefen sie den anderen Schülern „Wir haben Abi – ihr nicht!“ entgegen. Weber betonte, dass die Schüler diesen Erfolg auskosten und genießen sollten. Die Schulleiterin schloss mit einem Appell: „Übernehmen Sie Verantwortung, nutzen Sie ihre Talente. Sie können etwas verändern.“

Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof nahm in ihrer Ansprache das Abimotto auf, „Abios Amigos – Zwölf Jahre Siesta – jetzt Fiesta“. Sie gab den Schulabgängern vor allem einen guten Wunsch mit auf den Weg: Sie sollen ihre neu gewonnene Freiheit nutzen, um die Welt zu entdecken und den für sie vorgesehen Platz darin finden und Mut haben, eigene Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus lobte Küchenhof die Arbeit der Lehrer. Sie hätten die Schüler ideal auf die Prüfungen vorbereitet und seien immer für sie da gewesen.

Bei den späteren Ehrungen stachen zwei Schüler besonders hervor, nämlich Bob Richter und Lilian Erdmann. Ihr Abschlussnoten: 1,3 und 1,1. Die beiden Physikprofiler sind 18 Jahre alt und schrieben ihr Abitur in den Fächern Physik, Mathe und Deutsch. Mündlich ließen sie sich in Geografie prüfen. Richter freut sich, dass der Abistress nun vorbei ist: „Die Vorbereitungszeit war anstrengend. Trotzdem werde ich der Zeit ein wenig hinterhertrauern. Es war einfach ein zentraler Punkt in meinem Leben.“ Mit dem Zeugnis, das er seit Freitag in der Tasche hat, kann er sich nun noch bis Mitte Juli bewerben. Am liebsten möchte er technische Informatik in Hamburg studieren. Daher werde Richter gesellschaftswissenschaftliche Fächer und Sprachen überhaupt nicht vermissen.

Die Jahrgangsbeste, Lilian Erdmann, hat ähnliche Pläne – die sind allerdings noch nicht ganz ausgereift. „Ich möchte auf jeden Fall irgendetwas mit Naturwissenschaften studieren, ich weiß nur noch nicht genau, was,“ erzählt sie. Vermissen wird Erdmann vor allem die musikalische Sparte der Schule, da sie selbst begeisterte Chorsängerin war. Auch die Freunde werden ihr sehr fehlen. Beide freuen sich jetzt schon auf den Abiball und die freie Zeit. Besonders gespannt seien sie allerdings auf das, was die Zukunft bringt.

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