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Ökostrom : Schenefeld auf dem Weg zur Musterkommune

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Auch wenn Schenefeld auf einem guten Weg zur Umstellung auf Ökostrom ist, wird die Stadt bei der Versorgung der städtischen Gebäude und der Straßenbeleuchtung auch in den Jahren 2015 bis 2017 nicht zu 100 Prozent auf grüne Energie setzen. Das hat der Energieausschuss am Dienstagabend beschlossen.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Schenefeld | In puncto Energieeffizienz ist Schenefeld auf dem Weg zur Musterkommune – bundesweit, mit Zertifikat. Doch auf 100 Prozent Ökostrom wird die Stadt bei der Versorgung der städtischen Gebäude und der Straßenbeleuchtung auch in den Jahren 2015 bis 2017 nicht setzen. Das hat der Energieausschuss am Dienstagabend beschlossen.

Vor allem die CDU scheute die zu erwartenden Mehrkosten für Ökostrom in Höhe von zirka 30.000 Euro im Jahr. „Dann müssen wir an anderen Stellen einsparen oder die Gebühren erhöhen“, mahnte CDU-Ratsherr Kay Plewnia.

Mehr Geld für Ökostrom bezahlen: Für den Grünen-Abgeordneten Jochen Ziehmann steht fest, dass die Bürger genau dazu bereit sind. „Damit fördern wir auch den Ausbau der erneuerbaren Energien.“ Grundsätzlich stimmte die SPD dem zu – eine Mehrheit für 100 Prozent Ökostrom gab es trotzdem nicht. Auf Vorschlag der SPD wurde ein Kompromiss auf den Weg gebracht. Frei nach dem Motto: Es darf ein bisschen mehr Öko sein. Auf Atomstrom – der Anteil lag bisher bei 21 Prozent – wird die Stadt künftig ganz verzichten. Der Anteil der erneuerbaren Energien wird von bisher 27 auf 45 Prozent heraufgesetzt. Mit diesen Kriterien wird die Stromlieferung jetzt öffentlich ausgeschrieben.

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