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Schenefelder Tageblatt

14. Dezember 2017 | 11:33 Uhr

Energie : Schenefeld arbeitet an der Effizienz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Energieeffiziente Kommune: Im Dezember 2015 hat die Stadt Schenefeld von der Deutschen Energie-Agentur (Dena) das Zertifikat erhalten. Als eine von bundesweit drei Kommunen soll die Stadt eine Vorreiterrolle übernehmen. Das Zertifikat ist da, doch die Arbeit längst noch nicht beendet. 16 Vorhaben hat Schenefeld in seinem Energie- und Klimaschutzprogramm festgezurrt, die bis 2017 umgesetzt werden sollen. Das Ziel ist ehrgeizig. Die Energiekosten der Stadt sollen um zehn Prozent gesenkt und der Kohlendioxidausstoß um 31 Prozent reduziert werden. Unsere Zeitung zeigt, welche Maßnahmen bereits abgeschlossen und welche noch umgesetzt werden müssen.

  • Heizungssanierung der drei Hausmeisterwohnungen: Das Vorhaben wurde im Oktober 2015 abgeschlossen. Wie viel Energie eingespart werden kann, steht erst nach der Heizperiode 2015/2016 fest.
  • Anreizsysteme für Schulen und Kitas zur Senkung der Energiekosten: An den Schulen hat die Stadt mit dem Prokjekt „fifty/fifty“ gute Erfahrungen gemacht. Dabei verbleiben 50 Prozent der eingesparten Energiekosten bei den Schulen. Bei den Kitas könnte ein ähnliches Bonussystem eingeführt werden.
  • Informationsangebote für Schulen und Kitas: Die Einsparpotenziale sind erheblich. Es gibt teilweise kostenlose Infoangebote und Projekte, die beispielsweise das Bundesumweltministerium initiiert.
  • Einbau von Präsenzmeldern in städtischen Gebäuden: Insgesamt zehn Bewegungsmelder werden in den nicht ständig genutzten Gebäudeteilen und Außenbereichen von Schulen, Sporthallen, Rathaus und VHS installiert.
  • Hydraulischer Abgleich der Heizanlagen: Ist im Dezember 2015 abgeschlossen worden. Die Anlagen arbeiten wieder bedarfsgerecht.
  • Verwendung von Öko-Strom für die Straßenbeleuchtung und die städtischen Gebäude. Die Umstellung ist bereits erfolgt.
  • Verbesserung der Zählerstruktur kommunaler Gebäude: In den Schulen, Sporthallen und weiteren Gebäuden sollen durch den Einbau von Unterzählern der Energieverbrauch eines gemeinsam versorgten Objektes besser erfasst werden. Wird sukzessive umgesetzt.
  • Energetische Sanierung Schulzentrum Achter de Weiden: das größte und teuerste Einzelvorhaben. Betroffen sind die Dächer, die Lüftung, die Beleuchtung, die Fenster, die Decken und die Gebäudehülle. Im ersten Quartal 2016 soll die Erneuerung der Lüftungsanlagen im Bürger- und Kultursaal sowie in der Turnhalle der Gemeinschaftsschule erfolgen. Die beschlossene Dämmung der Kellerdecken ist weiter umstritten und wurde zunächst geschoben. Bis 2017 soll die Innenbeleuchtung auf LED umgestellt, die Fensterbrüstungen gedämmt und mit der Sanierung der Dächer begonnen werden.
  • Anschaffung neuer Software für ein Energiemanagementsystem: Die Umsetzung ist für dieses Jahr geplant.
  • Umstellung der restlichen Straßenbeleuchtung auf LED: Die Politik hat beschlossen, das Vorhaben 2016 nicht umzusetzen.
  • Photovoltaikanlagen auf Dächern des Schulzentrums: Könnte in 2016 erfolgen.
  • Verleih von Strommessgeräten an Bürger: Zehn Geräte wurden angeschafft.
  • Infos zum Thema Energieeffizienz: Wurden für die Bürger zusammengestellt.
  • Informationsabend für Energieeffizienz in Unternehmen: Noch nicht erfolgt.
  • Städtische Veranstaltungen zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz: 2015 war das „Energiejahr“ mit zahlreichen Veranstaltungen. Weitere folgen„Grüne“ Informationstechnologie: Experten prüfen zurzeit schon die Anlagen im Rathaus, in der Sozialberatung, dem Bürgerbüro, der Stadtbücherei und dem Bauhof. Das Einsparpotenzial liegt zwischen 30 und 60 Prozent.

Das Projekt wird im Rathaus von Martina Schiller betreut. Sie ist mit dem Zwischenergebnis zufrieden: „Wir sind bei der Umsetzung auf einem guten Weg.“

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