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Schenefeld : Rotarier als Berufsberater im Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

180 Schüler vom Gymnasium informieren sich im Sportrestaurant über Ausbildung und Studium.

Schenefeld | In diesem Jahr werden die beiden Jahrgänge G 8 und G 9 am Schenefelder Gymnasium das Abitur absolvieren. Der Doppeljahrgang mit gut 200 Schülern war jetzt auch eine Herausforderung für die Schenefelder Rotarier. Die mussten ihre traditionelle Berufsberatung aufgrund des großen Ansturms ins Sportrestaurant Achter de Weiden verlegen. Insgesamt 180 Schüler nutzten die Chance, sich über ganz verschiedene Berufsbilder zu informieren, sich mit den Männern und Frauen aus der Praxis auszutauschen.

Kleiner Wermutstropfen: Die als Kommissarin Bella Block bekannte Schauspielerin Hannelore Hoger erkrankte und konnte insofern nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Kein Schauspieler vor Ort, dafür aber Eventmanager, Ärzte, Journalisten, Juristen, Chemiker, Offiziere, Graphiker, IT-, Web- und Mediendesigner sowie Psychologen. Die Schüler hatten schon fast die Qual der Wahl.

Auch Hauptmann Bernhard Andreae vom Karriereberatungsbüro Itzehoe stellte sich den Fragen der Schüler. Er empfahl ein Studium bei der Bundeswehr. „Die Berufe bei uns sind abwechslungsreich, hochinteressant und bieten eine enorm fachbezogene und qualitativ hochwertige Ausbildung“, betonte Andreae. Die Schüler sollten sich jedoch bewusst sein, als Soldat ausgebildet zu werden. Dies bedeutet: An Auslandseinsätzen müssen sie teilnehmen. Wer Medizin studieren wolle, könne dies tun – ohne den erforderlichen Notendurchschnitt vorzuweisen. Für Lennart Skodda (16) eine durchaus denkbare Alternative.

Kinderärztin Dr. Bettina Görges schätzt an ihrem Beruf, Kinder bei ihrer Entwicklung hin zum Erwachsenen zu begleiten. Das Spektrum sei mit leichten Erkrankungen wie Husten und Schnupfen bis hin zu schweren Fällen wie Hirnhautentzündung breit gefächert. „Ich finde den Beruf des Mediziners attraktiv, weil man den Kontakt zu den Patienten hat und sie beim Heilungsprozess begleitet“, sagte Henrike Drewnick (18). Diplom Ingenieur Hajo Gerkens war als Maschinenbau-Experte vor Ort. Wer das Fach studieren wolle, müsse gute Mathe- und Physikkenntnisse vorweisen. Gerkens empfahl, die einführenden Kurse zu besuchen.

Die Schenefelder Schüler interessierten sich in diesem Jahr besonders stark für die Bereiche Psychologie (32), Mediendesign (24), Maschinenbau (16), BWL (10) und Volkswirtschaft (10). Ein langer Abend für Schüler und „Berufsberater“, aber auch ein informativer.

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erstellt am 27.Feb.2015 | 10:00 Uhr

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