Schenefeld : Rettungswege zugeparkt: Halteverbot für den Kykerweg

Noch dürfen die Autos  in Richtung Blankeneser Chaussee auf der rechten Straßenseite im Kykerweg parken. Doch das wird die Stadt in Zukunft mit einem absoluten Halteverbot verbieten.
Noch dürfen die Autos in Richtung Blankeneser Chaussee auf der rechten Straßenseite im Kykerweg parken. Doch das wird die Stadt in Zukunft mit einem absoluten Halteverbot verbieten.

Stadt will dafür sorgen, dass die Rettungswege nicht zugeparkt werden. Neue Regelung gilt bis zum Wurmkamp.

shz.de von
16. Januar 2015, 12:00 Uhr

Schenefeld | Die Schenefelder Feuerwehr ist immer wieder mit den großen Einsatzwagen im Stadtgebiet unterwegs – zu Übungszwecken. Die Kameraden sollen auch die schwierigen und engen Ecken in der Stadt kennen lernen. Wenn das Feuerwehrauto von der Blankeneser Chaussee in den Kykerweg einbiegt, ist höchste Konzentration gefordert. Denn hier durchzukommen, ist nicht immer einfach. Auf beiden Seiten wird geparkt. Es gab auch schon Beschwerden von Anwohnern bei der Stadt. Das Ausparken von der eigenen Grundstücksausfahrt wäre kaum noch möglich gewesen. Gegenüber von Grundstücksausfahrten dürften gar keine Fahrzeuge stehen.

Die Stadt handelt jetzt. Auf der einen Seite des Kykerwegs wird ein absolutes Halteverbot verhängt. Das bestätigte gestern Schenefelds Ordnungsamtschef Axel Hedergott. „Uns geht es darum, die Rettungswege freizuhalten.“ Das absolute Halteverbot werde auf dem Abschnitt zwischen der Blankeneser Chaussee und dem Wurmkamp verhängt. Der Kykerweg: Die Anzahl der parkenden Autos auf diesem kurzen Abschnitt ist in der Tat erstaunlich. Hier stellen eben nicht nur Anwohner ihre Autos ab, sondern auch Nutzer der nur wenige Meter entfernt liegenden Grundschule, des Kindergartens und der Kirche.

Um der Müllabfuhr auf diesem Abschnitt ein Durchkommen zu ermöglichen, galt bisher auf der anderen Straßenseite bereits ein zeitlich befristetes Halteverbot. Die Folge der neuen Verkehrsregelung: Bisher reguläre Parkplätze fallen in diesem Abschnitt des Kykerwegs künftig weg.

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