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Schenefelder Tageblatt

11. Dezember 2017 | 18:55 Uhr

Bilanz : Rauchmelder verhindern Tragödien

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Feuerwehr Schenefeld hat bis Weihnachten 193 Einsätze verzeichnet - und freut sich schon auf das neue Fahrzeug, das im nächsten Jahr kommt.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2016 | 16:41 Uhr

Schenefeld | Vermutlich wird die 200 bis zum Jahresende erreicht. Bis Weihnachten hat die Feuerwehr Schenefeld 193 Einsätze verzeichnet. Laut Feuerwehrsprecher Dennis Fuchs war der Anstieg nur gering im Vergleich zu den Vorjahren. Allerdings werden die Helfer immer öfter gerufen, weil eine Brandmeldeanlage anspringt. Hierbei lag der Anstieg bei satten 90 Prozent. Häufiges Ziel in diesem Jahr war die neue Flüchtlingsunterkunft im Osterbrooksweg. „Waren es in den vergangenen Jahren immer um die 28    Brandmeldereinläufe, liegt die Feuerwehr Schenefeld in diesem Jahr aktuell bei rund 55 im Stadtgebiet“, erläutert Fuchs. Größtenteils handelte es sich dabei aber um Fehlalarme.

In diesem Jahr sei auch der Einsatz von Rauchwarnmeldern aufgefallen. Regelmäßig wird die Wehr zu Entstehungsbränden alarmiert, wo aufgrund der angebrachten Rauchwarnmelder das Feuer frühzeitig entdeckt wurde und somit Schlimmeres verhindert werden konnte.

Ein Wochenende lang
herrschte Ausnahmezustand

Ein besonders schönes Erlebnis 2016 sei das Pfingstzeltlager vom Kreis Pinneberg gewesen, das diesmal in Schenefeld ausgetragen wurde. Mit etwa 800 teilnehmenden Jugendlichen herrschte für ein verlängertes Wochenende Ausnahmezustand im Schulzentrum Achter de Weiden. „Alle 80 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Schenefeld ermöglichten, dank Unterstützung von Familien und Freunden, den Jugendlichen ein unvergessliches Wochenende“, so Fuchs.

Im kommenden Jahr freut sich die Feuerwehr besonders auf Zuwachs. „Wir bekommen voraussichtlich im Februar ein neues Fahrzeug“, sagt Fuchs. „Das Fahrzeug befindet sich bereits beim Ausbauer. Es handelt sich bei dem Fahrzeug um ein Gerätewagen-Nachschub.“ Die Politik hat für die Anschaffung im Haushalt 2016 eine Summe von 80.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Vermutlich hat die Feuerwehr im Kreis an Silvester erneut mit brennenden Mülltonnen und illegalen Knallern zu tun. „Erfahrungsgemäß ist es aber in Schenefeld an diesem Tag ruhig“, sagt Fuchs. Einen besonderen Wachdienst gibt es nicht. Sollte es zu einem Einsatz kommen, fahren die Einsatzkräfte zur Wache. Ein besonderes Auge hat die Wehr aber auf das Dorf. Denn dort stehen viele Reetdachhäuser. Auch die Verwaltung weist darauf hin, dass das Abfeuern von Raketen in einem Umkreis von 200 Metern zu reetgedeckten Häusern verboten ist. Auch anderes Feuerwerk darf erst ab einem Abstand von 50 Metern abgebrannt werden. Andernfalls droht ein Bußgeld bis zu 10.000 Euro.

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