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Schenefelder Tageblatt

17. Dezember 2017 | 15:22 Uhr

Quecksilber? Wehr greift ein

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Großeinsatz für Schenefelder Einsatzkräfte / Bewohner vorsorglich ins Krankenhaus gebracht

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2016 | 16:25 Uhr

Ein gebrochenes Messröhrchen eines Verdunstungsheizkostenverteilers in einem Mehrfamilienhaus in der Straße In de Wisch sorgte gestern Nachmittag für einen Großeinsatz der Schenefelder Feuerwehr. Der besorgte Bewohner wählte um 12.38 Uhr den Notruf. Seine Vermutung: Bei der ausgetretenen Flüssigkeit in seiner Wohnung im zweiten Stock des Gebäudes könnte es sich um Quecksilber handeln. Der eingetroffenen Rettungsdienst kümmerte sich um den Anwohner, der die Flüssigkeit selbst untersucht hatte. Er wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Unterdessen drangen die ersten Einsatzkräfte der Schenefelder Wehr unter Atemschutz in die Wohnung vor. Da zunächst nicht klar war, wie gefährlich die Flüssigkeit ist, wurde Großalarm ausgelöst – auch für den Löschzug Gefahrgut des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg. 19 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen waren schließlich vor Ort.

Nach weitergehenden Untersuchungen und Recherchen konnte die Einsatzleitung aber Entwarnung geben. Es war kein giftiges Quecksilber ausgetreten. Die in den Messröhrchen enthaltene Flüssigkeit ist zwar grundsätzlich gesundheitsschädlich, in den vorgefundenen Mengen aber unbedenklich. Die Flüssigkeit wurde vom ABC-Trupp aufgenommen und die Wohnung anschließend entlüftet. Der Einsatz war um 13.57 Uhr beendet.

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