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Video aus Schenefeld : Pyrotechnik, Armbrust und Lollis - verdächtiges Auto sorgt für Großeinsatz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Wagen eines der Polizei wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und Stalking bekannten Mannes hat am Nachmittag sogar den Kampfmittelräumdienst auf den Plan gebracht.

Schenefeld | Eine gespannte Armbrust mit Bolzen auf dem Rücksitz eines abgestellten Autos hat in Schenefeld (Kreis Pinneberg) am Donnerstagnachmittag die Polizei auf den Plan gerufen. Beamten war der Wagen in einem Gewerbegebiet aufgefallen, wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes berichtet. Sie zerschlugen die Heckscheibe des Wagens und verschafften sich so einen Zugang.

Weil sie zudem im Kofferraum des Autos eine Plastiktüte mit einer Lunte entdeckten, alarmierten die Polizisten den Kampfmittelräumdienst aus Kiel. Beim Röntgen der Tüte stellten die Experten aus der Landeshauptstadt später fest, dass es sich beim Inhalt um bis zu 100 Gramm schwere illegale Pyrotechnik und zwei Lollis handelte.

Bei dem Besitzer soll es sich um einen Mann handeln, der bereits wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und Stalking polizeilich in Erscheinung getreten ist. Derzeit gibt es nach Angaben des Landeskriminalamts keinen erkennbaren Bezug zum G20-Treffen der führenden Staats- und Regierungschefs in Hamburg.

Während des Einsatzes war der Bereich rund um den Osterbrooksweg in Schenefeld gesperrt. Mittlerweile sind die Sperrungen aufgehoben.

(mit tvr)

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