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Altonaer Chaussee Schenefeld : Pennys Betonwüste: Jetzt setzt die Stadt eine Frist

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Unternehmen soll endlich Bäume und Hecken pflanzen. Politik lehnt Neubauvorhaben der Rewe-Gruppe ab.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2015 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Nicht ein Baum und auch keine Hecke. Der Penny-Parkplatz an der Altonaer Chaussee gleicht einer Betonwüste. Das soll sich ändern – und zwar ganz schnell. Die Stadt hat dem Unternehmen eine Frist bis zum 30. April gesetzt. „Bisher wurde nichts von dem umgesetzt, was im Bebauungsplan festgesetzt wurde“, sagt Schenefelds Stadtplaner Ulf Dallmann. Der Discounter hatte 2012 seine Türen geöffnet.

Nicht nur Dallmann, sondern auch Politikern und Bürgern fiel auf, dass von einem „grünen Parkplatz“ nicht die Rede sein kann. Es sei ärgerlich und ungewöhnlich, dass Penny seiner Pflicht bisher nicht nachgekommen sei, betont Dallmann. Er hofft, dass bis zum 30. April die fehlenden Bäume auf dem Areal, aber auch die Hecken als Abgrenzung zu anderen Grundstücken gepflanzt werden. Eine „Lex Penny“ werde es nicht geben. Dallmann: „Wir verfolgen diese Angelegenheit mit Nachdruck. Die Stadt wird dafür sorgen, dass das umgesetzt wird, was beschlossen wurde.“ Sollte Penny – die Discounter-Märkte gehören zur Rewe-Gruppe – auf die Fristsetzung gar nicht reagieren, werde die Stadt weitere Schritte einleiten.

Rewes Plan, an der Altonaner Chaussee einen neuen, 1000 Quadratmeter großen Penny-Markt zu bauen und den bestehenden zu verpachten, erteilte die Politik eine klare Absage. Einmütiger Tenor: In Bezug auf die weitere Ansiedlung von Einzelhandel soll der Stadtkern gestärkt werden. „Schenefeld ist mit Einzelhandel schon jetzt gut versorgt“, sagt Dallmann. Alternative zum Neubau: Der bestehende Markt könnte vergrößert werden.

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