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Schenefelder Tageblatt

14. Dezember 2017 | 06:04 Uhr

Paula erholt sich in kleinen Schritten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Leukämie: Schenefelderin hat Transplantation der Stammzellen überstanden / Schülerin hat mit Nebenwirkungen zu kämpfen

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2017 | 16:54 Uhr

Gute Nachrichten aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die leukämiekranke Schenefelderin Paula Rüpcke (Foto) hat die Transplantation von Stammzellen überstanden. Das berichtet ihre Mutter Cathrin Rüpcke auf Anfrage unserer Zeitung.

„Im Moment kämpfen wir gegen die Nebenwirkungen der Chemotherapie, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordern“, erläutert Rüpcke. Die Schülerin musste sich bereits mehrerer Chemotherapie-Durchgänge unterziehen. „Paula erholt sich in ganz kleinen Schritten“, schildert ihre Mutter. Sie rechne damit, dass ihre Tochter noch drei bis vier Wochen im Krankenhaus bleiben muss. „Bis die neuen Zellen alles regeln können, dauert es eine Weile.“

Bei Leukämie ist eine Übertragung von Knochenmark- oder Blutstammzellen oft die einzige Chance für die Patienten, geheilt zu werden. Mit den Blutstammzellen erhält der Empfänger ein neues Immunsystem. Nach der Transplantation kann es zu Komplikationen kommen.

Bis das körpereigene Abwehrsystem wieder völlig intakt ist, dauert es nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft etwa ein Jahr.

Paulas Krankheit hat eine Welle der Hilfsbereitschaft im Kreis Pinneberg und dem Hamburger Rand ausgelöst. Im Mai wollten sich bei einer von der Feuerwehr organisierten Hilfs-Aktion mehr als 3000 Menschen bei Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren lassen, um der Schenefelderin oder einem anderen Patienten zu helfen. Paula war selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv.

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