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Schenefeld : Onlineportal zur Bürgerbeteiligung geplant

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schenefeld nimmt sich Wedel zum Vorbild. Dort startete mit der Internet-Plattform „Wedel will’s wissen“ ein in ganz Norddeutschland einzigartiges Pilotprojekt.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Die Bürgerbeteiligung stärken, neue Wege gehen. Dafür macht sich jetzt die Schenefelder CDU stark – und nimmt sich die Stadt Wedel zum Vorbild. Dort startete am 28. August mit der Internet-Plattform „Wedel will’s wissen“ ein in ganz Norddeutschland einzigartiges Pilotprojekt.

Verwaltung und Bürger können online direkt miteinander kommunizieren. Bürger melden, wenn eine Straßenlaterne defekt ist, die Fahrbahndecke ein großes Loch aufweist oder der Basketballkorb auf dem Spielplatz kaputt ist. 56 Mängel wurden bisher der Stadtverwaltung auf diesem Wege mitgeteilt. 153 Nutzer haben sich bei dem Portal bisher registrieren lassen. Die Verwaltung informiert über laufende Projekte, beantwortet Fragen. Auch Online-Abstimmungen sind geplant, um die Bürger besser an Prozessen zu beteiligen.

Den Wedeler Weg soll jetzt auch Schenefeld gehen. „Die bisherigen Internet-Angebote der Stadt Schenefeld legen ihren Schwerpunkt auf den Informationsabruf und bieten in Sachen aktive Beteiligung Verbesserungspotential“, betont CDU-Ratsherr Tobias Löffler.

Die Christdemokraten schlagen vor, die Pilotphase in Wedel zu begleiten und die Kosten für Software und Personaleinsatz zu ermitteln. Zudem soll der Erfolg des Projekts hinterfragt werden. Einen entsprechenden Antrag stellen die Christdemokraten für die Sitzung der Ratsversammlung am 25. September: Schenefeld will’s auch wissen.

Wedel ist deutschlandweit eine von zwei Kommunen, die diese Art der Bürgerbeteiligung testet. Für sechs Monate erst einmal kostenlos. Danach muss Wedel entscheiden, ob die Online-Plattform dauerhaft angeboten werden soll.

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