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Schenefeld : „Offenes Malen“ in der Ateliergalerie stößt auf reges Interesse

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Marion Heckmann fasziniert mit ihrem Konzept „Offenes Malen“ im Schenefelder „Stadtzentrum“.

shz.de von
erstellt am 23.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Von der Scheibe aus gut einsehbar, malt Marion Heckmann an einer Insellandschaft mit steilen Bergketten und Mittelmeer. Mit ihrem Konzept „Offenes Malen“ in der jüngst eröffneten Ateliergalerie stößt sie auf reges Interesse. Offenes Malen bedeutet dabei, dass die Künstlerin ihr Atelier immer öffnet, wenn sie an ihren Bildern arbeitet und die Eintretenden Fragen stellen dürfen.

„In der Regel interessieren sich die Besucher dann auch sehr für die anderen Werke in der Ateliergalerie“, sagt Heckmann. „Einige Gäste schauen aber auch immer wieder vorbei. Sie möchten wissen, wie sich ein bestimmtes Bild weiter entwickelt hat.“

Derzeit ist Heckmann damit beschäftigt, ihre Mallorca-Reise zu verarbeiten. Zahlreiche weitere maritime Bilder mit Segelboot-Motiven gehören zu ihren gerade erst entstandenen Werken. „Die Leute sind immer sehr interessiert, wenn sie mir beim Malen zuschauen können“, bilanziert die Künstlerin.

„Es geht uns hier auch um Belebung und Aktivität und nicht um tote Schaufenster“, erläutert Galerist Gerd Uhlig das Konzept. Marion Heckmann übe in der Galerie einen geradezu „magnetischen Effekt“ aus. Die Bilder der Künstlerin entstehen zumeist mit einer Idee. „Ich lasse mich dann von Gesehenem, Gehörtem oder Gefühlen inspirieren“, erläutert die Pinnebergerin. Auch der Kunstkreis Schenefeld mit seinen gegenüberliegenden Räumen profitiert nach Uhligs Worten von der Aufmerksamkeit der Ateliergalerie-Besucher.

Bereits ein halbes Jahr lang lief Uhligs Ateliergalerie erfolgreich in Pinneberg, bevor sich der Galerist entschloss, ins Schenefelder „Stadtzentrum“ umzuziehen. „Hier schaut auch sehr viel Laufkundschaft vorbei“, freut sich Uhlig. Ein weiteres wichtiges Klientel sind eingeladene Kunstfreunde sowie die am Wochenende vorbeikommenden Besucher.

Das Mitglied der Künstler Gilde Pinneberg Heckmann kreiert zumeist ganze Bilderserien zu einem bestimmten Thema in Acryl-Mischtechnik. „Ich arbeite mit Pigmenten und stelle mir die Farben oft selber her“, erläutert die in Schleswig-Holstein geborene Heckmann. Gerne arbeitet sie an Themen, die sie im aktuellen Moment fesseln. Das dauert manchmal bis zu einem viertel Jahr.

„Dabei entstehen zahlreiche Bilder. „Nach intensiven Gesprächen führe ich aber auch mal die eine oder andere Auftragsarbeit aus“, erläutert die Künstlerin.

Der Galerist Uhlig ist fortwährend bemüht, neue spannende Projekte auf die Beine zu stellen. Beispielsweise plant er im Sommer eine Sommergalerie im Museum Pinneberg. Dort wird es am Ende einer einwöchigen Ausstellung eine Auktion geben. Der bei dem Vorhaben erzielte Erlös geht zugunsten der - schwerkranke Mädchen und Jungen unterstützenden - Stiftung Kinderherz.
 

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