zur Navigation springen
Schenefelder Tageblatt

17. Dezember 2017 | 00:13 Uhr

Ausstellung : Nur ein kurzer Moment

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Vernissage im Kunsthaus Schenefeld: 27 Malschüler stellen ihre Arbeiten zu einem ungewöhnlichen Thema vor.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Was bedeutet „ein kurzer Moment“ überhaupt? Eine der Fragen, mit denen sich die 27 Malschüler von Marianne Elliott-Schmitz bei der künstlerischen Umsetzung des Themas „Nur ein kurzer Moment“ auseinandersetzen mussten. Ein Jahr lang haben sie im Kunsthaus Schenefeld an der schwierigen Aufgabe getüftelt – am vergangenen Sonnabend folgte die Vernissage mit den Ergebnissen.

„Ein Schnattern der Mädels, ein Leuchten des Mondes, ein Kichern der Marktfrau – all dies verbirgt sich im kurzen Moment“, so Elliott-Schmitz. Spielende Hunde, schemenhafte Menschen, Rolltreppen, Flipflops, Parkbänke – nach den anfänglichen Startschwierigkeiten waren die Ideen der Künstler so zahlreich wie die Kunststile, die zum Einsatz kamen. Kursusteilnehmerin Ursula Wieses in Blautönen gehaltenes Bild zeigt etwa den Mond und einen transparenten Mann, der ihn betrachtet. „Es ist eine Erinnerung“, erklärte die Malerin. „Das ist mein Mann wie er in der Toskana den untergehenden Vollmond ansieht. Ich habe etwa sechs Stunden daran gearbeitet.“

Zu den großen Werken auf Leinwand gesellen sich Skizzenbücher von zwölf jugendlichen Schülern. „Die Skizzenbücher passen hervorragend zu dem Thema“, so Elliott-Schmitz.

An die 180 Gäste versammelten sich zur Vernissage und stießen mit Sekt an, denn es gab auch noch etwas zu feiern: Auf den Tag genau vor 15 Jahren eröffnete das Kunsthaus Schenefeld mit seiner ersten Ausstellung. Elliott-Schmitz organisiert die Expositionen für ihre Schüler, sodass etwa alle zwei Jahre ein Kursus seine Arbeit vorstellt. „Seit 1999 waren es pro Jahr mindestens fünf, wir kommen also insgesamt auf etwa 75 Ausstellungen“, bilanzierte Elliott-Schmitz stolz. Die aktuelle läuft offiziell bis Freitag, 31. Januar, wird aber vermutlich – so wie die vielen Vorläufer – wegen des zu erwarteten Andrangs in eine Verlängerung gehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen