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Alte Landstrasse Schenefeld : Neues Graffiti-Projekt an der Fernwärme-Übergabestation

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Kosten für das neue Projekt werden von der Wärmeversorgung getragen.

Schenefeld | Illegale Graffiti-Schmierereien in Schenefeld: eher die Ausnahme. 2013 registrierte die Polizei nur eine einzige Tat im gesamten Stadtgebiet. 2014 darf sie wieder ermitteln. Denn die schneeweißen Wände der neuen Fernwärme-Übergabestation an der Alten Landstraße waren wohl zu verlockend. Sie wurden bereits besprayt.

Die Spraydosen kommen wieder zum Einsatz – diesmal aber ganz legal. Die Grünen hatten sich dafür ausgesprochen, dass die Übergabestation mit anspruchsvoller Graffiti verziert werden soll. Der Vorstoß fand im Sozialausschuss eine breite Mehrheit.

„Das Juks und der Jugendbeirat sollen das Projekt umsetzen“, betonte Grünen-Ratsherr Gerd Schwarz. Er könne sich eine Gestaltung mit Motiven von Schenefeld oder mit Bezug zur Stadt und Umgebung vorstellen. Vorgaben werden den Jugendlichen aber definitiv nicht gemacht. Sie entscheiden ganz allein, wie sie diese Aufgabe umsetzen. Das war allen Politikern im Sozialausschuss wichtig.

3000 Euro wollten die Grünen für das Graffiti-Projekt aus dem städtischen Etat loseisen. Brauchten sie aber gar nicht. Das Gebäude ist im Besitz der Wärmeversorgung Schenefeld. Laut Sozialamtschef Axel Hedergott ist die Gesellschaft bereit, die Kosten zu tragen. Ursprünglich hatte die WSV eine Begrünung favorisiert.

Legale Graffiti verhindert illegale Graffiti: Dieses Prinzip funktioniert in Schenefeld. Das Juks arbeitet schon seit Jahren mit dem Graffiti-Künstler David Miller zusammen. So wurden die beiden Tunnel am „Stadtzentrum“ und an der Altonaer Chaussee sowie eine große Wand am Jugend- und Kommunikationszentrum verschönert. Vorzeigeprojekte im Stadtgebiet. Im Frühjahr 2015 ist die Übergabestation an der Alten Landstraße dran. Die Grünen fürchten, dass die illegalen Sprayaktionen bis dahin weitergehen werden

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erstellt am 12.Nov.2014 | 12:00 Uhr

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