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Schenefelder Tageblatt

19. August 2017 | 12:05 Uhr

Schenefeld : Neuer Spielplan für das Forum

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

SPD, Grüne und BfB stellen noch einmal den Antrag, dass die Jubiku das Programm der Bühne im Schenefelder Forum bestimmt.

Schenefeld | Die Bespielung des Schenefelder Forums: Ein Theaterstück mit Dramatik, mehreren Höhepunkten und einigen Fortsetzungsfolgen. Es ist viel Porzellan zerschlagen worden im Ringen darum, wer den externen Spielplan der Bühne im Schulzentrum aufstellt. Mit einem gemeinsamen Antrag in der Ratsversammlung am 25. September (Rathaus, Sitzungssaal, Holstenplatz 3-5, Beginn ist um 19 Uhr) möchten SPD, Grüne und Bürger für Bürger (BfB) nun einen versöhnlichen Schlusspunkt unter die fortwährenden Auseinandersetzungen setzen.

Die drei Fraktionen votieren für einen Vertrag mit der stadteigenen Jubiku gGmbH. Ihr Antrag ist eine modifizierte Fassung des Beschlusses, der schon im Januar dieses Jahres abgesegnet wurde: Sieben Veranstaltungen pro Saison aus Schauspiel, Comedy, Kabarett, Kleinkunst und Musical – mit einem Unterdeckungszuschuss von insgesamt 14.000 Euro. Sollte die ehemalige Vereinbarung zur laufenden Spielzeit 2014 / 2015 starten, verschieben die Fraktionen den Beginn nun auf die übernächste Saison 2016 / 2017. Dennoch fordern sie: „Das Forum wird ab sofort durchgehend von der Jubiku bespielt“. Weil eine seriöse Planung für die kommende Saison nicht mehr möglich ist, solle versucht werden, Einzelveranstaltungen zu verpflichten. Ausfallbürgschaft hier: 2000 Euro pro Engagement.

Betreiber Jubiku bedeutet: Juks-Chef Kurt Krauß wählt das Programm aus, organisiert und managt die Auftritte der Künstler. Unter anderem um seine Person herum war der Konflikt um die Bespielung des Forums eskaliert. Erst wollten Teile der Politik ihn nicht, dann wollte er nicht. Sind sich SPD, Grüne und BfB denn sicher, dass ihr Antrag bei positivem Ergebnis – das bei einem Stimmverhältnis von 17 zu 29 erwartet werden darf – bei allen Beteiligten auf offene Ohren stößt? „Wir machen den Vorschlag mit der Gewissheit, dass der Vertrag von beiden Seiten unterschrieben wird“, sagt SPD-Fraktionschef Nils Wieruch auf Nachfrage. Beide Seiten heißt, Stadt und Jubiku unterschreiben. Das bedeutet: „Krauß hat signalisiert, dass er es macht.“

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erstellt am 19.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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