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Schenefeld : Nähren Hamburgs Grüne die Stadtbahn-Hoffnungen?

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Sollte die Rot-Grüne Koalition i Hamburg zustandekommen, könnten auch die Pläne für eine Stadtbahn wieder auf die Tagesordnung kommen.

Schenefeld | Die Wahl in Hamburg: Da schaute auch Schenefeld ganz genau hin. Dass Olaf Scholz mit seiner SPD die absolute Mehrheit verfehlte, freute Herbert van Gerpen, Grünen-Ratsherr und Mitglied im Arbeitskreis Verkehrsplanung Schenefeld, nicht nur aus demokratischen Gründen. Sollte die von Scholz präferierte Rot-Grüne Koalition zustandekommen, könnten auch die Pläne für eine Stadtbahn wieder auf die Tagesordnung kommen. Denn anders als Scholz setzen die Hamburger Grünen für die Schienenanbindung des Hamburger Westens nicht auf eine U-Bahn, sondern auf die Stadtbahn – und die könnte auch bis nach Schenefeld fahren. „Wenn die Hamburger Grünen in diesem Punkt auf Scholz-Linie einschwenken, wäre das ein großer Fehler“, sagt van Gerpen. An die Verwirklichung der U-Bahn-Pläne für Hamburgs Westen glaubt der Schenefelder eh nicht. „Aus finanziellen und verkehrspolitischen Gründen.“

Die rot-grünen Verhandlungsführer erhalten jetzt Post von der Bürgerinitiative „Starten: Bahn West“, der auch der Schenefelder Arbeitskreis angehört. Sie sollen in ihren Verhandlungen bedenken, dass Hamburgs Westen endlich an das Schienennetz angebunden werden muss – und die Schienenverbindung bis nach Schenefeld führen sollte.

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erstellt am 18.Feb.2015 | 16:00 Uhr

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