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Gymnasium Schenefeld : Musisches Profil beliebt bei Eltern

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Das Gymnasium Schenefeld hat sich beim „Tag der offenen Tür“ kompetent präsentiert. Die Eltern interessierten sich besonders für das musische Profil einschließlich der Chorklassen und für den bilingualen Unterricht.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Lochkameras mit Fotos bedecken die Tische. Die mit Lichteffekten spielenden Bilder zeigen menschliche Gestalten inmitten von Natur. „Die Szenerie wirkt ein bisschen, als ob Außerirdische landen“, sagt Kunstlehrer Christian Kock. Der Gymnasiallehrer präsentierte das Projekt während eines „Tages der offenen Tür“, den das Gymnasium Schenefeld und die Gemeinschaftsschule am Mittwoch initiierten.

Kock veranstaltete das Vorhaben in mehreren Etappen. Die 13 und 14 Jahre alten Schüler beschäftigten sich mit der Entwicklung „von der analogen Fototechnik zur digitalen Bildbearbeitung“. „Wir haben viel über Schwarz-Weiß-Technik gelernt“, erläutert Justus Hammerer (13). Dies sei interessant, weil seine Generation „ansonsten lediglich mit High-Tech-Geräten“ vertraut sei. Ben Biemüller (14) zog ebenfalls eine positive Bilanz. „Ich fand das Projekt faszinierend, weil wir mit einem Pappkarton Bilder geschossen haben“, sagte der 14-Jährige.

 Er habe nachvollziehen können, wie früher Fotos entstanden seien. Die Jugendlichen entwickelten die Bilder im Dunkelraum. Sie erläuterten Besuchern den Aufbau ihrer aus Pappkarton und Fotopapier, Schiebeteil und winzigem Fenster bestehenden Kamera. „Die Bilder haben eine besondere Ästhetik. Sie wirken geheimnisvoll, wie aus einer anderen Welt“, sagte Kock.

Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst präsentieren mit ihrem Lehrer Christian Kock (rechts) Lochkamera-Bilder im Nostalgie Stil.
Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst präsentieren mit ihrem Lehrer Christian Kock (r) Lochkamera-Bilder im Nostalgie Stil. Foto: Frauke Heiderhoff

Schulleiterin Carola Weber zeigte sich mit dem Tagesverlauf zufrieden. Die Eltern interessierten sich besonders für das musische Profil der Schule einschließlich der Chorklassen und für den bilingualen Unterricht. Das Gymnasium sei jedoch in allen Bereichen, egal ob beispielsweise sprachlich oder naturwissenschaftlich, gut aufgestellt. Die Herausforderung besteht laut Weber heutzutage darin, „alle Schüler in den Blick zu bekommen“ und das individuelle Lernen zu fördern.

Während des Tages knallte und zischte es in vielen Räumen. Lehrer Wolfgang Romstöck demonstrierte, wie man mit einer vereisten Banane Nägel in die Wand schlägt. Schüler der Klassen 5  c und 6  c begrüßten die Besucher im Eingangsbereich, fungierten als Lotsen.

„Für die Kinder war es eine Ehre, die Schule zu repräsentieren“, berichtete Mutter Corinna Unger. Sie unterstützten ihre Lehrer mit Spaß und Engagement, um die Einrichtung von ihrer besten Seite zu zeigen. Die Besucher konnten das Gymnasium an insgesamt 24 Stationen kennenlernen. Mutter Gaby Buckenberger vom Förderverein Freunde des Gymnasiums Schenefeld repräsentierte während des Tags der Offenen Tür die Caféteria. „Eltern zeigten sich vom Angebot und vom ehrenamtlichen Einsatz beeindruckt“, erläuterte Buckenberger.

Mit anerkennenden Worten honorierten Besucher den Einsatz der für die DaZ-Klasse verantwortlichen Lehrer und ehrenamtlichen Helfer. Die Arbeit sei sehr erfolgreich, befanden die Koordinatorinnen Karin Keller-Neffgen und Doris Wendel. Das sechsköpfige Team werde sehr von der Stadt und von den Helfern des Freiwilligen Forums unterstützt. Die aktuell 16 Schüler aus sieben Nationen haben individuelle Stundenpläne. „Die Arbeit bereitet uns viel Spaß“, bilanzierte Amgret Paulsen vom Freiwilligen Forum.

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