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Sport gegen Gewalt : Mitternachtsbasketball in Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

120 Jugendliche kämpfen beim Mitternachtsbasketball um Körbe. Die Veranstalter sind mit dem Turnier zufrieden.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Rasantes Basketballspielen zu schneller Musik aus den Charts: Beim Mitternachtsbasketballturnier lautete das Motto „Der Gewalt einen Korb geben“. 120 Jugendliche machten mit. Die „Care Takers“ (Gruppe A) sowie die „S-Fields Allstars“ (Gruppe B) beendeten als Sieger von insgesamt zehn Mannschaften das Turnier.

Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren jagten von
18 bis 24 Uhr in der Sporthalle Achter de Weiden über die Plätze und amüsierten sich prächtig. „Die Veranstaltung läuft super“, bilanzierte Blau-Weiß-Geschäftsführer Frank Böhrens. Er freute sich über zahlreiche altbekannte Gesichter, aber auch über viele neue Sportler. „Hier hatten alle Spaß und es blieb fair“, sagte Böhrens.

Auch eine Mannschaft der Schenefelder Jugendfeuerwehr ging an den Start. „Die Veranstaltung ist lustig, macht Spaß und ist auch fair“, sagte Gerrit Wilken (17), Schüler am Gymnasium Schenefeld. Sein Freund Mo Timm scherzte hingegen „Ich bin zu klein“, was wiederum Kumpel Gerrit nicht durchgehen ließ. „Er ist flink, schnell und wirft Körbe“, brachte es der 17-Jährige auf den Punkt.

Das technisch rasante Spiel lobte Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. Bei den Jugendlichen gehe „richtig die Post ab“. Doch nicht nur die Bürgermeisterin, sondern auch Trainer und Freunde der Sportler verfolgten die Spiele. Die weiteren Veranstalter – neben Blau-Weiß 96 – zeigten sich mit dem Verlauf des Turniers zufrieden.

Lobende Worte gab es nicht nur von der Bürgermeisterin, sondern auch von den Vertretern der Polizei, der Awo-Suchthilfe, dem Kreisjugendschutz, dem Kinder- und Jugendbeirat, dem Weißen Ring, dem Juks und dem Rat für Kriminalitätsverhütung. Alexander Finck als Vertreter der Polizei veranstaltete mit seinen Kollegen Kontrollen am Eingang. „Wir finden es toll, wenn eine solche Veranstaltung am Leben erhalten wird, die komplett ohne Alkohol über die Bühne geht“, bekräftigte Finck.

Hartmut Tank vom Weißen Ring freute sich über den regen Austausch mit den Jugendlichen. Tank und sein Kollege Peter Wieruch informierten über das Projekt „Sportler setzen Zeichen“. Dabei geht es im Kern darum, jungen Menschen mehr Chancen und Wege einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu eröffnen, um damit kriminellem und gewaltsamen Handeln vorzubeugen. Das Mitternachtsbasketballturnier in Schenefeld gibt es seit 2010.

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