Stadtbücherei Schenefeld : Lese-Tipps: Von Vätern und fabelhaften Verboten

Leseratten aus Leidenschaft: Jutta Petersen (links) und Irina Yegorova arbeiten in der Schenefelder Bücherei.
Leseratten aus Leidenschaft: Jutta Petersen (links) und Irina Yegorova arbeiten in der Schenefelder Bücherei.

Die Schenefelder Bücherei-Mitarbeiterinnen geben Tipps für die perfekte Lektüre im Strandkorb oder Garten.

von
07. August 2018, 14:00 Uhr

Schenefeld | Der Sommer nimmt kein Ende: Was bietet sich da eher an, als im Garten oder am Strand die Beine hochzulegen und ein Buch in die Hand zu nehmen? Jutta Petersen und Irina Yegorova kennen sich schon berufsbedingt mit den neuesten Schmökern aus. Beide arbeiten in der Bücherei Schenefeld. Für shz.de stellen sie ihre Lieblingsromane für den Sommer vor. Alle Bücher sind in der Bücherei verfügbar – wenn sie nicht gerade verliehen sind.

„Provenzialische Schuld“

Sophie Bonnet ist das Pseudonym von Heike Koschyk, einer deutschen Autorin. In ihrer Reihe schildert sie die Kriminalfälle von Pierre Durand. In „Provenzialische Schuld“ macht er Urlaub in Südfrankreich. Doch als Nanette Rozier, die Frau des Bürgermeisters, spurlos verschwindet, ist an Erholung nicht mehr zu denken. Dabei gerät Durand selbst in Lebensgefahr.

Das Buch ist lesenswert weil... der bodenständige Ermittler auch einiges aus seinem turbulenten Privatleben Preis gibt. Die Fälle sind nicht zu übertrieben, sondern realitätsnah erzählt. Nebenbei gibt es noch schmackhafte Rezepte am Ende des Buches.

„Gefährliche Empfehlungen“

Tom Hillenbrand hat mit „Gefährliche Empfehlungen“ einen weiteren kulinarischen Krimi vorgelegt. Frankreichs legendärer Gastroführer „Guide Gabin“ lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris ein, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate. Bald erfährt er, dass wegen der Sterne-Bibel bereits mehrere Menschen sterben mussten.

Das Buch ist lesenswert weil... Xavier Kieffer Kopf und Kragen riskiert – und das ist sehr spannend.

„Der Dienstagabend Club“

Kult-Autorin Agatha Christie schildert in der Sammlung von Kurzgeschichten die Treffen vom „Dienstagabend Club“. Jedes Mitglied bringt ein Problem vor: ein ungelöstes Rätsel, eine geheimnisvolle Angelegenheit, ein unaufgeklärtes Verbrechen. Gemeinsam wollen sie diese lösen.

>Das Buch ist lesenswert weil... die scharfsinnige Miss Marple nicht umsonst Kultstatus unter den Ermittlerinnen hat.

„Beton Rouge“

Simone Buchholz lässt in „Beton Rouge“ erneut Staatsanwältin Chastity Riley ermitteln. Ein scheinbar Irrer sperrt mitten in Hamburg Manager nackt in Käfige.

Das Buch ist lesenswert weil... weil es unglaublich spannend ist. Allerdings sollte man nicht zu zart besaitet sein.

„Sommer in Villefranche“

Wer keine Lust mehr auf Mord und Totschlag hat, kann sich Birgit Hasselbusch widmen. In „Sommer in Villefranche“ geht es um Liebe und die Freundschaft von zwei sehr unterschiedlichen Frauen. Insa Nicolaisen wandert aus – und zwar genau dorthin, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat: Südfrankreich.

Das Buch ist lesenswert weil... es Lust auf Frankreich macht und Hasselbusch mit viel Humor schreibt.

„Ein Landarzt zum Verlieben“

Heike Denzau widmet sich in „Ein Landarzt zum Verlieben“ der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach dem Vater und dem Glück – mit einer großen Portion Herz und einer Prise Ernst.

Das Buch ist lesenswert weil... die Schwierigkeiten der Vater-Tochter-Beziehung mit viel Fingerspitzengefühl, Charme und Humor geschildert werden.

„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“

Kristina Günak schildert in „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ die Lesereise von PR-Referentin Bea Weidemann und dem schwierigen Bestseller-Autor Tim Bergmann.

Das Buch ist lesenswert weil... es sich um einen leichten Sommer-Roman handelt und der perfekt in jeden Strandkorb passt.

„Heftiges Umarmen verboten“

In „Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten“ von Mamen Sánchez ist Protagonistin Cecilia nach zwölf Jahren Ehe und dem vergeblichen Versuch, ein Kind zu bekommen, wieder allein und muss sich neu erfinden. Sie zieht aus, eröffnet eine Pension und stellt kuriose Hausregeln auf, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Doch Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden.

Das Buch ist lesenswert weil... Mamen Sánchez einen erfrischenden Schreibstil hat.

„Mein Buchladen am Ufer der Seine“

Rebecca Raisin erzählt in „Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine“ die Geschichte der amerikanischen Buchhändlerin Sarah, die eben jenen Buchladen in Paris übernimmt. Dort entdeckt sie nicht nur den unvergleichlichen Zauber von Paris – sondern findet auch die Liebe.

Das Buch ist lesenswert weil... Buch-Tipps ohne etwas fürs Herz unvollständig wären – und weil so zumindest ein Paris-Kurzurlaub in Gedanken drin ist.

Die Stadtbücherei hat Montag bis Freitag von 10 bis 12.30  Uhr geöffnet. Am Nachmittag variieren die Öffnungszeiten. Montags können von 14.30 bis 17 Uhr, dienstags von 14.30 bis 19 Uhr, mittwochs von 14.30 bis 17 Uhr, Donnerstags von 14.30 bis 19 Uhr Bücher ausgeliehen werden. Freitagnachmittag ist die Einrichtung geschlossen.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen