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Kinderbetreuung in Schenefeld : Land in Sicht im Kita-Desaster

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Im März geht es in der Waldorf-Kita los. Der Betrieb an der Lindenallee startet zunächst mit zwei Gruppen. Bis zu sechs Stunden Betreuung vorgesehen.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2014 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Ein Krippen-Neubau, der wegen Keimbefalls monatelang nicht bezogen werden kann. Ein neuer Kindergarten, den die Stadt zu Ende bauen muss, weil der Bauherr gravierende Fehler gemacht hat. Schenefelds Kita-Desaster hat die Verantwortlichen monatelang in Atem gehalten. Doch ganz langsam ist Land in Sicht. Die Freigabe für die Einrichtung an der Bogenstraße liegt vor. Und auch die Problem-Kita an der Lindenallee befindet sich auf der Zielgeraden. Der Betrieb des Waldorf-Kindergartens soll am 1. März 2015 aufgenommen werden. Der entsprechende Vertrag mit dem Betreiber der Kita, dem Förderzentrum Friedrichshulde, wurde inzwischen vom Sozialausschuss abgesegnet.

Die „Biene Sonnenstrahl“ geht im laufenden Kindergartenjahr zunächst mit zwei Gruppen an den Start. Einer Krippen- und einer integrativen Elementargruppe. Die Betreuungszeiten liegen zwischen vier und sechs Stunden. Ab dem Kindergartenjahr 2015/2016 sollen dann auch die dritte und vierte Gruppe ihren Betrieb aufnehmen. Wie berichtet, hat die Stadt einen ursprünglich geplanten Bewegungsraum in eine weitere Elementargruppe umgewandelt, um noch mehr Jungen und Mädchen unterbringen zu können. Die Bauarbeiten auf dem Gelände an der Lindenallee schreiten weiter zügig voran. Mit einer Fertigstellung des Gebäudes wird im Januar 2015 gerechnet. Die Außenanlagen sollen bis Ende März hergerichtet werden. Die Kosten liegen bei zirka 1,4 Millionen Euro. Die Fördermittel von Bund, Land und Kreis betragen 330000 Euro.

Der Grundstein für die „Biene Sonnenstrahl“ war bereits im Sommer 2012 gelegt worden. Bauherr war das Förderzentrum. Nach Fehlern bei der Ausschreibung hatte der Kreis Fördermittel eingefroren. Die Finanzierung des Bauvorhabens war plötzlich nicht mehr gesichert. Die Stadt kam dem Förderzentrum zur Hilfe, kaufte im April 2014 den Rohbau und übernahm das Bauvorhaben.

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