zur Navigation springen
Schenefelder Tageblatt

21. November 2017 | 08:58 Uhr

Es geht los : Kunstrasen im Stadion

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Schenefelder Politik genehmigt die Zuschüsse für Blau-Weiß. Lärmschutzgutachten fällt positiv aus.

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2017 | 15:30 Uhr

Schenefeld | Die Politik hat grünes Licht für den geplanten Kunstrasenplatz im Schenefelder Stadion gegeben. Der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur genehmigte am Dienstagabend der Auszahlung der Zuschüsse an den Verein Blau-Weiß 96. Der Baukostenzuschuss beträgt 507.400 Euro. Dazu kommen 194.000 Euro als Sportsonderförderung. Das ergibt einen Zuschuss mit einer Gesamthöhe von 701.400 Euro.

Die erforderlichen Genehmigungen sind laut Stadtverwaltung mittlerweile eingeholt und die gestellten Zuschussanträge positiv beschieden worden, sodass mit dem Bauvorhaben nun zeitnah begonnen werden soll. Für die Auszahlung des städtischen Zuschusses an Blau-Weiß 96 war Ende vergangenen Jahres festgelegt worden, dass zunächst die Gutachten zu Lärm- und Lichtimmissionen abzuwarten sind. Laut Stadtverwaltung liegen beide Gutachten nun vor. Das Ergebnis sei positiv: Es gibt demnach „keine relevanten Nutzungseinschränkungen“.

Der Beschluss des Fachausschusses fiel einstimmig. „Wir sind alle froh, dass alles reibungslos gelaufen ist und das Vorhaben nun schnell umgesetzt werden kann“, sagte der Ausschussvorsitzende Tobias Löffler (CDU). Blau-Weiß-Geschäftsführer Frank Böhrens zeigte sich gestern erfreut über den positiven Bescheid. „Das ist großartig. Die Signale waren zwar schon vorher da. Aber es ist schön, das jetzt Schwarz auf Weiß zu haben.“ Heute findet ein Treffen mit Schulen und Verwaltung statt, um die weiteren Schritte abzustimmen. Vor allem gehe es um die terminliche Abstimmung.

Böhrens geht davon aus, dass zu den Sommerferien mit dem Bau begonnen werden kann. Als Nächstes gehe es an die Ausschreibungen. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich nach jetzigem Stand nach Angaben des Vereins auf zirka 970.000 Euro. Im Zuge des Umbaus des Naturrasenplatzes zum Kunstrasenplatz soll auch modernes Flutlicht im Stadion installiert und ein Haus für Tore, Bälle und Trainingsmaterial gebaut werden. Böhrens freut sich, dass es nun endlich losgehen kann.

Rückblick: Der lange weg zum Kunstrasen

Ein weiterer Rasenplatz für die Sportler war in Schenefeld ein lang gehegter Wunsch. Blau-Weiß 96 hatte im März 2015 Konzept-Ideen für künftige Sportflächen vorgelegt. In einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe wurde die Sportstättenbedarfsplanung diskutiert und weiter entwickelt. Durch den Vorschlag, aus dem Naturrasenplatz im Stadion Achter de Weiden einen Kunstrasenplatz zu machen, sind weitere Flächen nicht mehr nötig. Der große Vorteil: Der Kunstrasenplatz ist das ganze Jahr über bespielbar – im Gegensatz zu anderen Plätzen mit Naturrasen wie beispielsweise an der Gorch-Fock-Straße. Blau-Weiß machte sich zudem dafür stark, die in die Jahre gekommene Flutlichtanlage, die in den Abendstunden teilweise nicht mehr ausreicht, gleich mit zu erneuern. Ende 2016 wurde dann deutlich, dass entgegen der bisherigen Erwartungen der Verwaltung ein Bauantrag und in diesem Zuge auch Lärmschutzgutachten notwendig sind. Die Gutachten ergaben, dass es keine relevanten Nutzungseinschränkungen gibt. Nun soll zügig mit dem Bau begonnen werden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen