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Schenefelder Tageblatt

20. Oktober 2017 | 09:35 Uhr

Kunstkreis setzt auf junge Talente

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Malerei und Illustration: Werke von Thorben Wieck sind noch bis zum 28. März im „Stadtzentrum“ zu sehen

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Thorben Wieck hat es geschafft. Der 20 Jahre alte Absolvent des Gymnasium Schenefeld hat gerade sein Abitur in der Tasche. Doch die Muthesius Kunsthochschule hat ihn bereits für den Studiengang Industriedesign angenommen. Es gelang ihm, Hürden wie „Mappe“ und „Eignungsprüfung“ zu überwinden. Er gehört zu insgesamt elf von mehreren hundert Bewerbern, die genommen wurden.

Wieck hat sich deshalb bereit erklärt, seine Malerei und Illustration in der Galerie des Kunstkreises Schenefeld im „Stadtzentrum“ auszustellen. „An der Muthesius Kunsthochschule zu bestehen, ist eine Auszeichnung“, betonte die Vorsitzende des Kunstkreises, Ursula Wientapper während der Vernissage. Bei der Unterstützung von jungen Künstlern wie Wieck handelt es sich nach Worten der Vorsitzenden um eine der zentralen Aufgaben des Kunstkreises. „Thorben steht noch am Anfang und hat einen beschwerlichen Weg vor sich“, erläuterte Wientapper. In jedem Fall habe man es mit „einem aufstrebenden jungen Künstler zu tun“.

Die Ausstellung zeigt im Kern Wiecks für die Mappe erstellten Bilder. Seine Skizzen sind brillant gezeichnet und offenbaren viele Überraschungsmomente. Ein mit spitzer Hand gefaltetes Geschirrhandtuch findet sich auf einigen Bildern wieder – und verändert sich fortwährend. Auf einem Bild hat sich das Tuch zu einem Behälter geformt, in dem sich grelle – mit Buntstifttechnik – gezeichnete Pommes befinden. Doch auch Acrylbilder, Selbstportraits und spannende Mondlandschaften mit Astronautenfiguren gehören zum Spektrum.

Bereits im Alter von fünf Jahren begann er mit Kursen bei Hanne Kuhlmann. Insgesamt 14 Jahre lang konnte er seine Begabung unter Anleitung von Marianne Elliott-Schmitz entfalten. Die Leiterin des Kunsthauses Schenefeld bezeichnete ihren Schüler als „glänzenden Zeichner von Anfang an“. Mit verschiedensten Techniken wie Acryl und Farb-Collagen sei er vertraut. Auch am Gymnasium belegte er das ästhetische Profil Kunst.

Wieck ist gebürtiger Halstenbeker, dessen „ganzes Leben“ sich jedoch in Schenefeld abspielte. Bereits 2013 hatte er bei der Ausstellung „Helden“ des Kunstkreises tatkräftig mitgewirkt. „Wir gehen davon aus, dass du irgendwann zu den ganz Großen gehörst“, würdigte Wientapper Wieck. Dessen Werke sind noch bis zum 28. März in der Galerie im „Stadtzentrum“ zu sehen. Öffnungszeiten: donnerstag bis sonnabends in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.

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