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Schenefelder Tageblatt

23. Oktober 2017 | 08:48 Uhr

Krippenplätze: Stadt erfüllt die Quote

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz - ab 31. August besteht er für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Auch die Stadt Schenefeld hat wochenlang sorgenvoll in Richtung August geblickt. Lange war unklar, was da auf die Stadt zurollt. Doch jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch - und die Sorgenfalten haben sich geglättet. "Wir bemühen uns, den Eltern gerecht zu werden. Wir können fast allen Kindern einen Platz anbieten", sagt Kathrin Steinbügl vom Sozialamt der Stadt. Die vom Bund vorgegebene 35-Prozent-Quote erfüllt Schenefeld locker. Laut Steinbügl liegt die Stadt zurzeit bei zirka 45 Prozent. Doch Sozialamtschef Axel Hedergott hat nie einen Hehl draus gemacht, dass die Quote nur gegriffen ist. "Rechtsanspruch ist Rechtsanspruch." Eine Klagewelle von Eltern erwartet die Stadt allerdings nicht.

Die Zahlen: 80 Krippenplätze stehen ab August in den sieben Kindertagesstätten in der Stadt zur Verfügung. Dazu kommen noch einmal 55 Plätze bei Tagesmüttern. Die Situation ist gut. Komfortabel wäre sie, wenn sich der Neubau des Waldorf-Kindergartens an der Lindenallee nicht durch fehlerhafte Ausschreibungen um Monate verzögern würde (wir berichteten). Bis Frühjahr 2014 werden dort noch einmal 20 Krippenplätze entstehen. Damit nicht genug. Die Lebenshilfe Schenefeld - sie betreibt bereits drei Montessori-Häuser - plant auf dem Gelände am Gremsbargen den Aufbau einer weiteren Kindertagestätte. Ein Schwerpunkt: Krippenplätze. "Unser Angebot weckt bei Eltern Begehrlichkeiten", sagt Hedergott. Er geht davon aus, dass die Stadt die Anzahl der Plätze auf lange Sicht weiter erhöhen muss.

Im Elementarbereich bietet die Stadt zurzeit 520 Plätze an. Laut Steinbügl sind noch einige frei. "Engpässe gibt es nur im Ganztagsbereich." Auch bei der Betreuung von Grundschülern nach Unterrichtsschluss ist die Stadt bestens aufgestellt. 129 Hortplätze stehen zur Verfügung. Es gibt noch wenige freie Plätze.

Krippe, Kita, Hort: Die Stadt investiert pro Jahr zwei Millionen Euro in die Einrichtungen.

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