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Schenefelder Tageblatt

20. Oktober 2017 | 13:20 Uhr

Krippenplätze im Land reichen nicht

vom

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kiel | In Schleswig-Holsteins Kommunen hat das große Zittern begonnen. Ab August gilt der individuelle Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für unter Dreijährige. Kann eine Gemeinde die Betreuung nicht anbieten, können Eltern auf Schadensersatz klagen.

Seit 2006 wurden laut Deutschem Städtetag 300 000 neue Plätze für die ganz Kleinen geschaffen. In Schleswig-Holstein wurden 13 000 zusätzlich Krippenplätze eingerichtet. Das Land hat damit die bundesweit höchsten Zuwächse geschafft.

Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Nicht überall wird die Zielvorgabe der Bundesregierung von 35 Krippenplätzen pro hundert Kinder ausreichen. Vor allem in urbanen Regionen sei damit zu rechnen, dass zwei von drei Kleinkindern außerfamiliär betreut werden sollen. Da helfe es kaum weiter dass die Kommunen "zum großen Teil" die vom Gesetzgeber vorgegeben Quoten erfüllen, so Allwörden. Kiel zum Beispiel hatte schon Ende 2012 für 35,7 Prozent aller U3-Kinder einen Platz, der Kreis Pinneberg für 32 und im Kreis Segeberg waren es gut 30 Prozent - und überall wird weiter kräftig gebaut. Seite 19, Kommentar Seite 18

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