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Schenefelder Tageblatt

12. Dezember 2017 | 15:46 Uhr

Schenefeld : Kleine Autos zeigen große Show

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Großer Preis von Schenefeld“: Auf der größten portablen Rennbahn der Welt fährt es sich fast wie in der Formel 1.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 16:28 Uhr

Immer wieder flitzen die Carrera-Autos auf der größten portablen Rennbahn der Welt. Kinder und Erwachsene drängen sich vor der insgesamt 105,83 Meter langen Bahn. Nach einer Woche ist am Sonnabend der „Große Preis von Schenefeld“ zu Ende gegangen, den Sieg hat ein Zwölfjähriger geholt.

Zwei Jungen stehen engagiert an den beiden Fernsteuergeräten. „Die Fahrzeuge sind Rad an Rad. Es gewinnt das rote Auto, weil das grüne einen Unfall hatte“, schallt es durch die Lautsprecheranlage. Organisator Thomas Teifke kommentiert den „Großen Preis von Schenefeld“. „Der Wettkampf verlangt den Kindern viel Kreativität und Emotionalität ab“, bringt es Teifke auf den Punkt. Die Kinder seien „völlig begeistert und enthusiastisch dabei“. Die beliebte Carrera-Veranstaltung konnte im Stadtzentrum bereits zum zweiten Mal organisiert werden. In Zweiergruppen traten Jung und Alt gegeneinander an. Der jeweilige Gewinner kam weiter. In Folge des bei den Teilnehmern vorhandenen starken Adrenalinstoßes schmiss es einige Rennfahrer bereits nach den ersten Kurven aus dem Rennen.

Während der Woche gelang es 116 Teilnehmern sich für den Wettkampf zu qualifizieren, davon erschienen 68 Carrerabahnfans im Stadtzentrum. Auch Vater Christopher Schürer freute sich, Sohn Elias (12) am Start zu haben. „Ich finde es toll, dass uns so etwas geboten wird“, so Schürer. Das Rennen fordere viel Ehrgeiz und Geschicklichkeit. „Ich habe bereits im vergangenen Jahr den dritten Platz gemacht und möchte wieder einen Pokal gewinnen“, sagte Tom (9). Mutter Kirsten Mohrmann verbrachte mit ihrem Sohn schon viele Stunden im Stadtzentrum. „Letztes Jahr mussten wir dann eine Carrera-Bahn kaufen“, so Mohrmann. Das Marketing habe gewirkt. „Ich finde es aber schön, dass es so einen Wettkampf gibt“, bilanzierte Mohrmann.

Auch Marc (10) lobte das Rennen als „ganz cool“ und wollte unbedingt gewinnen. Seine Mutter Fabiola Kalbus und seine Großvater Hans Joachim Kalbus konnten dessen Faszination nachvollziehen. „Schon die ganze Woche lang ist der Junge total aufgeregt“, sagt Mutter Kalbus.

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