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Schenefelder Tageblatt

16. Dezember 2017 | 08:34 Uhr

Kita-Fiasko hält die Stadt in Atem

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Rettung des Waldorf-Kindergartens an der Lindenallee gerät zur Posse

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Das Kita-Fiasko an der Lindenallee hält die Stadt monatelang in Atem. Die Stadt wird den Kindergarten nun zu Ende bauen, dafür sorgen, dass weitere 35 Betreuungsplätze in Schenefeld entstehen. Eine entsprechende Absichtserklärung hat das Förderzentrum am 19. Dezember unterschrieben.

Stationen des Kita-Desasters: Schon Ende 2012 moniert der zuständige Kreis Pinneberg Fehler bei der Ausschreibung. Die Fördermittel des Bundes in Höhe von 480 000 Euro werden zurückgezogen. Die Stadt schaltet sich ein, will helfen. Der Kreis gibt 380 000 Euro frei, die Versicherung des verantwortlichen Architekten übernimmt 107 000 Euro. Stadt und Förderzentrum schließen einen Vertrag. Die Stadt soll die „Bauaufsicht“ übernehmen. Doch auf der Baustelle rührt sich weiter kein Finger. Der Schwarze Peter wird hin- und hergeschoben. Am 30. Oktober die Einigung: Die Stadt soll den Bau übernehmen. Doch dann entbrennt plötzlich ein Streit über den Kaufpreis der Bauruine. Ein Gutachter veranschlagt 170 000 Euro. Die Stadt will 133 000 Euro zahlen, Friedrichshulde fordert 325 000 Euro. Krisensitzungen, Verhandlungen: Am 29. November die zweite Einigung. Die Stadt kauft für 188 000 Euro. Am 9. Dezember gerät der Rettungsversuch endgültig zu einem Stück aus dem Tollhaus. Friedrichshulde verlangt vom Kreis die Fördermittel, um selbst weiterbauen zu können – ohne die Stadt über diesen Vorstoß zu verständigen. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof reicht’s: Sie stellt dem Förderzentrum ein Ultimatum, das zum Teil erfüllt wird. Friedrichshulde zieht die Förderanträge zurück. Die dritte Einigung folgt am 19. Dezember.

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