Suche nach Räumlichkeiten : Kindergärtnerin aus Hamburg plant Kita in Schenefeld

Der Drache Lavinja und Conni Stein möchten in Schenefeld mit Jungen und Mädchen arbeiten – in ihrer eigenen Kita.
Der Drache Lavinja und Conni Stein möchten in Schenefeld mit Jungen und Mädchen arbeiten – in ihrer eigenen Kita.

Hamburgerin Conni Stein sucht händeringend Räume und Grundstück. Kleine Einrichtung mit 20 Kindern in Schenefeld geplant.

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18. Juni 2015, 10:00 Uhr

Schenefeld | Die Arbeit mit Kindern: Für Conni Stein viel mehr als ein Beruf. Zehn Jahre hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester den Kindergarten Hasenhöhe in Hamburg-Blankenese betrieben. Jetzt möchte die 43-Jährige einen Kindergarten in Schenefeld eröffnen. „Es soll eine kleine Einrichtung für maximal 20   Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren werden“, sagt die zweifache Mutter. Von 7.30 bis 14 Uhr möchte sie gemeinsam mit einer Kollegin die Jungen und Mädchen betreuen. Genau dieses Konzept habe sich in Hamburg bewährt.

Die gelernte Kinderpflegerin und Erzieherin will jetzt als selbstständige Unternehmerin in Schenefeld Fuß fassen. Sie ist davon überzeugt, dass ihr kleiner Kindergarten eine gute und wichtige Alternative zu den schon bestehenden Einrichtungen wäre. Sie wohnt in Iserbrook, nur einen Steinwurf von der Schenefelder Stadtgrenze entfernt. „Die Stadt mit ihrem Grün und dem noch dörflichen Charakter gefällt mir sehr gut“, sagt Stein.

Die Stadt Schenefeld steht dem Vorhaben durchaus positiv gegenüber: „Der Bedarf an weiteren Kita-Plätzen ist gegeben“, sagt Sozialamtschef Axel Hedergott. Auch auf dem Kita-Markt gehe es nach Angebot und Nachfrage. Ein neuer Kindergarten muss aber von der Stadt und der Kindergartenaufsicht des Kreises genehmigt werden. Stein hat sich bereits über die Gesetzeslage in Schleswig-Holstein informiert.

Das Problem: Die Hamburgerin findet in Schenefeld keine Räumlichkeiten, um ihren Kita-Traum wahr werden zu lassen. Drei Makler konnten bisher nicht entscheidend weiterhelfen. „Die Räume müssten zirka 150 Quadratmeter groß sein“, sagt die Erzieherin. Ganz wichtig: Ein Grundstück von 300 bis 400 Quadratmetern müsste dabei oder in unmittelbarer Nähe sein. „Man muss mit den Kindern auch nach draußen können“, sagt Stein, die auch einen langfristigen Mietvertrag abschließen würde.

Ein Raum, ein Grundstück – dann könnte es ganz schnell losgehen. Stein hat gespart, um ihren Kindergarten realisieren zu können. Sie verfügt schon über das nötige Mobiliar und Material – und über ein Konzept, das das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellt. Ein neuer, kleiner Kindergarten in Schenefeld: Wer Stein einen geeigneten Raum anbieten möchte, erreicht sie unter Telefon 040-60752772.

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