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Schenefelder Tageblatt

21. August 2017 | 07:10 Uhr

Schenefeld : Kein Fahrstuhl für das Rathaus

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Fahrstuhl hätte zirka 40.000 Euro gekostet.

Schenefeld | Der Sitzungstrakt des Rathauses wird nicht nachträglich mit einem Fahrstuhl ausgerüstet. Das haben die Politiker einstimmig im Hauptausschuss beschlossen. Für Bürger, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, bleibt das Obergeschoss auch in Zukunft unerreichbar. Der Fahrstuhl hätte zirka 40.000 Euro gekostet.

Bürochef  Melf Kayser wies darauf hin, dass sowohl dienstags wie auch donnerstags der barrierefrei zu erreichende Ratssaal zur Verfügung stehe. „Wenn sich unter den Besuchern einer öffentlichen Sitzung ein Rollstuhlfahrer befindet, dann wird die Sitzung kurzerhand in den Ratssaal verlegt“, verspricht Kayser. Die Teilhabe behinderter Menschen soll auf diesem Weg gewährleistet werden. Gegen die Investition in einen Fahrstuhl sprach auch, dass die Stadt zurzeit über den Neubau eines zentralen Dienstleistungsgebäudes mit barrierefreien Sitzungsräumen diskutiert.

In puncto bessere Akustik in den Sitzungsräumen ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Priorität soll aber zunächst der Ratssaal genießen. Es gab immer wieder Beschwerden von Bürgern, dass die Wortbeiträge nur schwer zu verstehen sind. In den Sitzungsräumen 106 und 107 soll es dagegen aufgrund ihrer geringen Größe keine technische Unterstützung geben. Wie mit der Begegnungsstätte zu verfahren ist wurde noch nicht entschieden.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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