Schenefeld : Jukshausen expandiert weiter

Innenminister Stefan Studt überreichte Moritz (12), Bürgermeister von Jukshausen, im vergangenen Jahr eine Fahne als Geschenk, die seitdem gehisst werden darf.
Innenminister Stefan Studt überreichte Moritz (12), Bürgermeister von Jukshausen, im vergangenen Jahr eine Fahne als Geschenk, die seitdem gehisst werden darf.

In der fiktiven Kinderstadt gibt es erstmals eine Bank und ein Tonstudio. Anmeldungen bereits möglich.

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08. April 2015, 16:15 Uhr

Jukshausen | Wie werden in einer Stadt Entscheidungen getroffen? Was macht ein Bürgermeister und wie wird eigentlich Geld eingenommen? Das alles und noch viel mehr lernen Schenefelder Kinder in Jukshausen. Die Kinderspielstadt des Jugend- und Kommunikationszentrums Schenefeld (Juks) am Osterbrooksweg 25 geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. In den Herbstferien, konkret vom Montag, 19. bis Donnerstag, 22. Oktober, ist es wieder soweit. Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren können sich bereits dafür anmelden.

„Im vergangenen Jahr haben 70 Kinder mitgemacht, 30 mehr als noch bei der Premiere“, sagt Inga Göhlitz, die das Planspiel 2011 mit ihrer Kollegin Kerstin Werner aus der Taufe gehoben hat. „In anderen Städten, zum Beispiel in München, gab es ein ähnliches Konzept schon mit Jugendlichen. Wir haben es für eine andere Altersgruppe umgestaltet und es war von Anfang an ein großer Erfolg“, so Göhlitz weiter. Sogar Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt stattete der fiktiven Metropole im vergangenen Jahr einen Besuch ab und verlieh ihr die Stadtrecht. Seitdem darf in Jukshausen die schleswig-holsteinische Landesflagge gehisst werden.

Ob diesmal ähnliche Prominenz aufwartet, ist bislang offen. Einige Neuerungen stehen allerdings schon fest. So gesellt sich zu den Firmen, bei denen die „Bewohner“ Jukshausens einem „Beruf“ nachgehen und dabei mehr oder weniger „Jukse“ – so heißt die stadteigene Währung – verdienen, erstmals eine Bank geben. Außerdem ist ein Tonstudio geplant, in dem die Kinder eigene Songs aufnehmen können. Am Mittwochnachmittag, 21. Oktober, steigt eine große After-Work-Party.

Die Kosten für die Teilnahme betragen 40 Euro. Die Anmeldung ist auf der Internetseite des Jugendzentrums möglich.

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