Fußball verbindet die Partnerstädte : Jugendturnier von Blau-Weiß 96 an der Blankeneser Chaussee

Der SV Nettelnburg-Allermöhe feierte den Sieg beim fünften Turnier der Partnerstädte.
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Der SV Nettelnburg-Allermöhe feierte den Sieg beim fünften Turnier der Partnerstädte.

Auch Teams aus Luninez und Voisins le Bretonneux am Start.

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06. Juli 2015, 12:30 Uhr

Schenefeld | Den größten Erfolg beim fünften Turnier der Partnerstädte konnten Marga Gätjens, Vorsitzende der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld, und Conni Thau, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle und eigentlich verantwortlich für den sportlichen Part des Turniers, bereits vor dem ersten Anstoß verbuchen. Alle Gäste konnten untergebracht werden. 14 Jugendliche und vier Betreuer aus der französischen Partnerstadt Voisins le Bretonneux und 15 Jugendliche und zwei Betreuer aus dem russischen Luninez waren zum „kleinen Jubiläum“ nach Schenefeld gereist.

„Es ist super, dass es am Ende doch noch geklappt hat, entsprechende Gastfamilien zu finden“, sagte Thau am Sonnabend. So lautete am Turniermorgen die größte Herausforderung für sie und Turnierorganisator Sven Buckenberger zunächst: Wasser ranschaffen. „Bei solchen Temperaturen mussten wir natürlich sicherstellen, dass genug Getränke da sind“, erläuterte Buckenberger.

An der Blankeneser Chaussee  wurde attraktiver Jugendfußball geboten. (Foto: Fröhlig)
An der Blankeneser Chaussee wurde attraktiver Jugendfußball geboten. (Foto: Fröhlig)
 

Zudem wurden an jede Mannschaft Wassereimer verteilt, die die Spieler vor allem nach den Spielen nutzten, um Kopf, Beine und manchmal auch den kompletten Körper zu kühlen. „Alle Spieler waren aufgrund der hohen Temperaturen am Ende stehend k.o.“, sagte Buckenberger.

Begehrt wie selten: Wasser, um sich bei mehr als 40 Grad zwischen den Spielen zu erfrischen. (Foto: Fröhlig)
Begehrt wie selten: Wasser, um sich bei mehr als 40 Grad zwischen den Spielen zu erfrischen. (Foto: Fröhlig)
 

Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen ab dem Halbfinale wieder. Alle Spiele endeten 1:0. Das Finale zwischen dem SV Nettelnburg-Allermöhe und dem Eisenbahner Turn- und Sportverein wurde sogar erst mit einem 3:1 nach Elfmeterschießen entschieden. Blau-Weiß belegte den vierten Platz.

„Es war ein ausgesprochen freundschaftliches und faires Turnier. Trotz der Temperaturen wurde es auf dem Feld nie hitzig“, sagte der Organisator. Sein besonderer Dank galt den Eltern des Jahrgangs 2001 und dabei insbesondere Tanja Saddei für die Organisation der Verpflegungsstände sowie der Trainerin und Mitorganisatorin Conny Thau: „Ohne diese großartige Unterstützung wäre so ein Turnier gar nicht zu stemmen.“

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