Jetzt gehören die "Kraftwerke" der Stadt

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16 400 Euro im Jahr: Der Strom wird ins Netz eingespeist. brh

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16. August 2013, 01:14 Uhr

Schenefeld | Nicht lange zögern, sondern zuschlagen: Die Stadt möchte so schnell wie möglich die beiden Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Sporthallen am Schulzentrum Achter de Weiden in ihren Besitz übernehmen. Eigentlich kein Problem, denn laut Vertrag hätte das Energieunternehmen Eon die beiden Anlagen schon zum 1. Januar 2013 kostenlos an die Stadt übergeben müssen. Hat Eon aber nicht - und auch die Originalverträge sind zurzeit nicht auffindbar. Rechtlich gehören die Anlagen der Stadt, die Betreuung erfolgt durch Eon und eine Versicherung hat die Stadt bisher nicht abgeschlossen. Trotz dieser Gemengelage haben sich die Politiker im Energieausschuss dafür ausgesprochen, die "Sonnenkraftwerke" zu übernehmen und keine Übergangslösung für 2013 mit Eon zu vereinbaren.

Es geht natürlich auch ums Geld: Durch die Energieeinspeisung ins Netz verdiente E.on im vergangenen Jahr 16 400 Euro. Das Geld fließt in Zukunft in Schenefelds Stadtkasse - und zwar noch bis zum 1. Januar 2022, dann läuft die Förderung für den Ökostrom aus.

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