zur Navigation springen

Ausstellung in Schenefeld : Jahreswechsel und Veränderungen

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Ausstellung in der Ateliergalerie im „Stadtzentrum“ mit Werken von zwölf Künstlern. Auseinandersetzung mit Gesellschaft.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 10:24 Uhr

Schenefeld | Eine junge Frau mit Blumen im Haar, Hochsteckfrisur und apartem Gesicht. Ihre marmor-weißen Züge erinnern an die Physiognomie der Königin Marie-Antoinette. Zwei weiße Tauben sitzen im Hintergrund auf einem Ast. Derartige Acrylbilder – wie von Künstlerin Nicola Vogel – können Besucher im Zuge der aktuellen Ausstellung „Zeitwende“ in der Ateliergalerie von Gerd Uhlig im Schenefelder „Stadtzentrum“ bewundern. Vogel ist eine von insgesamt zwölf ausstellenden Malern. „Mit der Themenauswahl ‚Zeitwende‘ möchten die Künstler auf den Jahreswechsel und die winterliche Jahreszeit ansprechen“, erläutert Galerist Uhlig. Ferner thematisierten die Werke gesellschaftspolitische Veränderungen. „Dabei geht es um alles, was sich um uns herum ereignet und unser Leben zunehmend mittelbar beeinflusst“, so der Galerist.

Gunda Jastorff ist erstmals im Team der ausstellenden Künstler und mit sechs Arbeiten vertreten. „Sie ist über die norddeutschen Grenzen hinweg bekannt“, informiert Uhlig. Die Künstlerin experimentiert mit Farben und Formen sowie unterschiedlichen Materialien. Dabei entstehen gegenständliche und abstrakte Intuitions- und Stimmungsbilder schwerpunktmäßig aus Acryl. Jastorff verwendet eine starke Mischtechnik. Die Grundstruktur der ausgestellten Bilder ist weiß. Das Charakteristische ihrer Bilder entsteht mittels Spachteln und Handauftrag. Der Betrachter kann in ihren Bildern faszinierende Gletscher-, Eis- und Meerlandschaften entdecken.

Bei Jan Münster handelt es sich um einen derzeit in Berlin sehr angesagten Künstler. „Münsters roter Engel, eine Pastellarbeit, möchte nicht nur Passanten zum Besuch der Ausstellung ermuntern, sondern auch mit seiner Signalfarben auf ‚Anderes‘ hinweisen“, erläutert Uhlig. Anders und neu sei etwa das Bild „green dots“ von Petra Stahl-Jacobsen. Die Bilder der Künstlerin entstehen mittels Mischtechnik und Lasur. „Ich habe früher viel mit Strichen experimentiert“, erläutert die Künstlerin. Direkt neben ihren „grünen Punkten“ befindet sich ein älteres Werk von ihr – zum Vergleich. Die Bilder zeigen – wie variabel und facettenreich Stahl-Jacobsen arbeitet. Der Betrachter findet sowohl Meer- als auch Moorlandschaften mit endlosem Horizont.

Zu den ausstellenden Künstlern gehören außerdem: Adina Rott, Maike Voß, Wiebke Kühl, Klaus Wellner, Michael Staats, Cornelia Diegmann, Helmtrud Kreyenhorst, Marion Heckmann und Renate Knerlich. Die Ausstellung ist in der Ateliergalerie, Kiebitzweg 2 in Schenefeld, noch bis Ende Februar zu sehen. Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr, sonnabends von 12 bis 16 Uhr.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen