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Schenefeld : Innenminister Stefan Studt besucht Jukshausen

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Es gab ein Stadtwappen für Stefan Studt von der SPD. Der Innenminister zeigt sich während seines ersten Besuchs im Kreis Pinneberg beeindruckt.

Schenefeld | Trommelwirbel, Feuerwehralarm, Redaktionskonferenzen und Spraykünstler: Beim Besuch der Spielestadt Jukshausen hat Innenminister Stefan Studt einen vielfältigen Eindruck erlangt. Wer in diesen Tagen das Juks betritt, erreicht Jukshausen, eine Stadt in der Stadt. 70 Einwohner im Alter von neun bis 13 Jahren wirbeln durch die Gänge, um ihre insgesamt 13 Betriebe zu bewirtschaften.

Einer von ihnen ist die Zeitungsredaktion. Die Redakteure Kim (13) und Begüm (11) bitten den Minister, seine gewonnenen Eindrücke zu schildern und sich zu den jüngsten Entwicklungen zu äußern. „Ich finde es klasse, wie ihr in eure Rollen hineingewachsen seid und mit welcher Ernsthaftigkeit hier jeder seiner Tätigkeit nachgeht“, bilanzierte Studt gegen Ende seines Besuches.

Das Projekt Spielstadt Jukshausen geht in den Herbstferien bereits zum vierten Mal über die Bühne. „Das Vorhaben kommt bei den Eltern sehr gut an. In jedem Jahr wächst die Einwohnerzahl“, freut sich Kerstin Werner, die das Projekt gemeinsam mit Inga Göhlitz aus der Taufe hob.

Der nach erfolgreichem Einbürgerungstest mit Besucherausweis ausgestattete Minister ließ es sich nicht nehmen, sämtliche Betriebe kennenzulernen. Ababacar Coly und seine Musiker zeigten ihm ihre in Eigenproduktion angefertigten Trommeln und demonstrierten im Anschluss Rhythmus-Gefühl bei einer kleinen Aufführung. Doch auch in den anderen Betrieben herrschte reges Treiben. Dekorationsartikel zum Thema Meer wie farbige Delphine, Fische und Sterne fertigten die Bewohner in der Töpferei an. Kreativ zu ging es auch in Kunstatelier, Töpferwerkstatt, Weberei und Street-Art-Production.

Des Weiteren sorgen politische Geschehnisse für Wirbel. Der derzeit amtierende Bürgermeister Moritz hat mit Bestechungsvorwürfen zu kämpfen. Und schließlich sorgen die Mitarbeiter des Finanzamts dafür, dass kein Besucher sich unerlaubten Zutritt verschafft. „Ich bin wirklich fasziniert“, zeigte sich der Minister beeindruckt. Auch seine eigenen Kinder hätten früher schon mal an einem ähnlichen Projekt teilgenommen.

Ziel des Projektes ist es, die kreativen Kompetenzen und Interessen der Kinder zu fördern. Des Weiteren gilt es, den Beteiligten demokratische Prozesse zu vergegenwärtigen. Die Bürger dürfen mitbestimmen, indem sie Anträge stellen. Die Jugendlichen lernen während des Projektes schließlich auch Geldprozesse nachzuvollziehen. Bürger wie Minister profitierten vom Besuch – und tauschten Geschenke aus. Studt verließ die Jukshausener mit einem Stadtwappen im Gepäck.

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erstellt am 15.Okt.2014 | 12:15 Uhr

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