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Bahnanschluss für Schenefeld : Initiative übergibt in Hamburg 700 Unterschriften

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schenefeld/Hamburg | Eine Schienenanbindung des Hamburger Westens – inklusive der Nachbarstadt Schenefeld: Das Verkehrsbündnis „Starten: Bahn West!“ hat mehr als 700 Unterstützerunterschriften an den Hamburger Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof übergeben. Das Bündnis – zu ihm gehört auch der Arbeitskreis Verkehrsplanung Schenefeld – fordert eine verbindliche Systementscheidung (für Stadt- oder U-Bahn), einen zügigen Beginn der Planungen für eine Schienenanbindung, einen Baubeginn spätestens 2020 und autofreies Wohnen statt neuer Durchgangsstraßen. 

In ihrem Gespräch mit dem Staatsrat wiesen Udo Schult, Klaus Meuser und Jürgen Beeck als Vertreter der Verkehrsinitiative auf die Dringlichkeit einer Schienenanbindung hin. Die derzeitige Versorgung durch die Buslinien 2 und 3 sei prekär, so die Initiative. Die Busbeschleunigung werde spätestens in zehn Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Falls bis dahin keine Bahnverbindung in den Westen existiere, müsse eine Zwischenlösung her mit leistungsfähigen Buslinien.

Immerhin waren sich Staatsrat und Initiative in einem Punkt einig: Die Planung von schienengebundenen Verkehrssystemen dürfte nicht nach jeder Wahl umgestoßen werden mit dem Ergebnis, dass am Ende gar nichts gebaut werde. Damit gibt es im Hamburger Westen laut Beeck langjährige Erfahrungen.

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erstellt am 11.Feb.2015 | 14:30 Uhr

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